MUTIG MITEINANDER GLAUBEN LEBEN

Shownotes

Am 10.5.2026 war Pastor Thorsten Wader der Prediger in der Freien evangelischen Gemeinde Wuppertal-Barmen.
Die Predigt hatte er vom Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Henrik Otto, übernommen Herzlichen Dank an Henrik Otto für die Bereitschaft, sein Predigtmanuskript weiterzugeben.
Anhand der Gemeinde in Antiochia, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird, machen die Prediger deutlich, welche Schritte eine Gemeinde gehen kann, um in die Zukunft zu gehen - und das in einer Zeit voller Wandel und viel Unsicherheit in der Welt.
Wir wünschen viel Segen beim Hören.

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00:00:02: Na läuft wer runter heute?

00:00:04: Ich habe die Predigt vergessen.

00:00:05: Nein Quatsch, ich hab sie dabei!

00:00:11: Mein Professor für Predigtlehre sagte gut geklaut ist halb gepredigt und unser Präses des Bundes Henrik Otto den haben wir im Februar ja kennengelernt.

00:00:24: der hat vor drei Wochen eine Predigt bei einer Veranstaltung des Bundes gehalten unter dem Motto mutig miteinander.

00:00:33: Ich fand die Predigt richtig klasse und da habe ich ihn gefragt, ob er mir das Manuskript schickt damit ich ihm die Predicht klauen kann.

00:00:42: Er hat sie mir geschenkt!

00:00:52: hier so mehr zu unserer gemeine Situation, weil er hat sie natürlich für den Bund frei evangelischer Gemeinden gepredigt.

00:00:59: Bei uns geht es um die Gemeinde.

00:01:00: das Thema ist Zukunftsmut.

00:01:05: mutig sein alleine reicht aber nicht.

00:01:08: Du musst ja auch wissen was der Weg ist.

00:01:11: du musst ein Ziel haben du musst einzelne Schritte schon mal klar haben.

00:01:16: nur wenn du weißt wo's hingeht dann macht es auch Sinn mutig den Weg zu beginnen.

00:01:25: Jetzt ist es zur Zeit, das hatte der Kalle schon angedeutet ja nicht ganz einfach in der Welt weil vieles sich verändert.

00:01:36: eine neue Weltordnung bahnt sich an.

00:01:39: man könnte meinen die welt ist unter die räuber gefallen.

00:01:44: jeder der genug macht hat nimmt sich was er kriegen kann.

00:01:50: dann gibt es ne rasante technologische Entwicklung.

00:01:52: wir werden bald Verschmelzung von KI und Robotik erleben.

00:02:00: Wer wird uns dann beherrschen?

00:02:05: Die Menschen werden immer radikaler, harte Botschaften die sind normal geworden.

00:02:12: je lauter ihr heftiger desto besser.

00:02:14: es geht immer nur entweder ganz gut oder ganz böse.

00:02:19: so ausgewogene Informationen gibt es nicht.

00:02:23: sie werden leise geschaltet.

00:02:27: Die Algorithmen, die bestimmen was wir sehen und hören, die unterstützen nicht so differenzierte Meinungsbilder sondern die Extreme.

00:02:38: Damit kann man Klicks generieren und Zustimmung damit kann man Geld verdienen mit den Extremen und dadurch herrscht eine starke Unsicherheit.

00:02:49: dann kommt dazu Man kann dem, was man sieht nicht mehr wirklich vertrauen.

00:02:54: Ist das Video echt oder ist das KI generiert?

00:02:57: Ist der Mensch, der damit mit mir spricht ein Mensch oder ist es KI?

00:03:03: und man benutzt dann anfänglich so Ironie, so als Schutzhaltung um das alles so ein bisschen von sich fernzuhalten weil man viel zu viele Erlebnisse gehabt hat die einen einfach misstrauisch machen.

00:03:16: wenn man in die Welt guckt und sich nicht mehr sicher sein kann was man sieht Dann sieht man so eine Art Lähmung im öffentlichen Leben.

00:03:26: Da gibt es eher mehr Verlustängste als so eine mutige Aufspruchsstimmung für die Zukunft, das lämt sich gerade so.

00:03:36: Es ist wie betäubt an manchen Stellen.

00:03:38: Und dann haben wir ein hoher Moral – ja, wir haben einen hohen Moral!

00:03:44: Wir betonen was richtig ist Wobei ja jeder seine eigene Moral hat und betont, was er für richtig hält.

00:03:52: Und das wird dann mit möglichst verbaler Gewalt durchgesetzt, was richtig ist.

00:03:57: nach meiner... Also Barmherzigkeit fehlt.

00:04:05: Zusammengefasst wir haben bekommen eine neue Weltordnung anspruchsvolle Technologie Radikalität im Umgang miteinander Eine Gesellschaft die keine Gnade kennt.

00:04:15: Die sogenannten christlichen Werte, die hin- und wieder zitiert werden Die werden so umgeformt in ein wertebasiertes Zusammenleben, das aber unbarmherzig umkämpft wird.

00:04:29: Das ist eine Gesellschaft ohne Gott wie Gott aber das Richteramt wegnimmt.

00:04:36: Er richtet alles und beurteilt und verurteile jeden.

00:04:41: Gottes Barmherzigkeit und Versöhnung übernimmt diese Gesellschaft aber nicht.

00:04:47: Und in solner Lage braucht man Mut sich nicht zurückzuziehen in seine eigenen Verwände Fenster zu machen, Fernseher an oder besser auch nicht.

00:05:01: Gott vertrauen das gläubige Herz Nächstenliebe Das Fromme Gewissen Gottesdienstliches Leben Auch im Alltag Das wird den Menschen zunehmend fremden.

00:05:14: Wir wissen noch von Widerreden.

00:05:16: Gottesdienstliches Leben Andachten halten Beten auch In der Woche und Nicht nur Sonntags.

00:05:23: Also es ist ja noch Interesse dafür den Glauben, aber das ist nur noch so eine Sache für das persönliche Vier-Augengespräch öffentlich über Religiosität oder christlichen Glaubens zu sprechen.

00:05:35: Das ist doch dann schon ein bisschen zu peinlich – macht man nicht!

00:05:47: Es ist eine Zeit die uns nun so gegeben ist.

00:05:50: Da sind wir mittendrin und können beklagen Wir erkennen eine Möglichkeit darin, die wir ergreifen können.

00:06:03: Aber diese Möglichkeit zu ergreifern, das braucht eben Mut und da braucht es dann Wegweiser und Hinweise auf die ersten und nächsten Schritte, die man gegengehen kann.

00:06:16: Und für uns ist jetzt die Frage was macht uns denn Mut?

00:06:20: Für diese neue Zeit, die so in Veränderung?

00:06:25: Jetzt gucken wir uns mal die Gemeinde in Antiocha an.

00:06:28: Die standen nämlich auch am Wechsel der Zeit, am Anfang einer neuen Zeit diese Christendein-Antiochia.

00:06:38: Das ist eine Gemeinde, die im heutigen Süden der Türkei Und die ist aus einer Krise entstanden.

00:06:44: In Jerusalem, da wurde der Stefanus gesteinigt weil die Gemeinde in Jerusalem, die wurde immer beliebter diese neue Theologie, die war ja auch provozierend und die religiöse Elite wurde nervös weil diese Gemeinde immer mehr Anhänger fand.

00:07:03: dann eskalierte die Situation und am Ende wurde Stefanus nicht von einem Gericht verurteilt sondern von einem wilden Mob gesteinnigt.

00:07:11: Auf diese Weise begann die Christenverfolgung da in Jerusalem.

00:07:16: Da wurden die Frauen und Männer aus den Häusern gezerrt, viele flohnen über Land- und Überwasser bis nach Phönizien, Süpern oder eben jetzt hier nach Antiochia.

00:07:28: Die hatten alles verloren Heimat, Familie, Freunde, Alltag ihr Einkommen, die Gemeinschaft ihrer Gemeinde.

00:07:37: Sie waren Migranten auf der Flucht vor Verfolgung, und das war der Anfang der Weltmission.

00:07:51: Jeder Christ der Migration an sich für etwas Schlechtes hält sollte an dieser Stelle nachdenklich werden.

00:08:01: Das Christentum ist durch Migration entstanden.

00:08:08: Migration ist eine der Wurzeln unseres

00:08:10: Glaubens.".

00:08:13: Und wieder sind es mittellösblose Flüchtlinge, die Gott zu seinem Volk macht.

00:08:19: Das hat er schon mal gemacht!

00:08:21: Als die Söhne Jakobs nach Ägypten kamen, als die zwölf Stämme Israels nach Ghana ankamen.

00:08:28: und genauso sind jetzt die verfolgten Christen in Antioch ja flüchtende Menschen, die von ihrem Gott zu einem Volk gemacht werden.

00:08:42: Was tun sie jetzt da?

00:08:44: Man sollte annehmen, die Verhalten sich möglichst still um nicht aufzufallen.

00:08:49: Im Gegenteil Sie reden von Jesus genauso wie sie in Jerusalem das gemacht haben.

00:08:55: erzählen Sie Ihren jüdischen Nachbarn von dem neuen Weg so als hätte es in Jerusalem diese Steinigung und diese Christenverfolgung überhaupt nicht gegeben.

00:09:08: Diese Gemeinde aus dem Nahen Osten Die sendet uns so ein paar Wegmarker, so einen paar Wegweiser für unseren Weg in die jetzt beginnende Zukunft am Wechsel unserer Zeiten.

00:09:25: Sechsmal Mut für eine neue Zeit.

00:09:29: das erste missionarische Dynamik.

00:09:34: Das klingt ja mal zunächst sehr simpel dass da einfach bei Apostel Geschichte steht und sie verkündigten das Wort also jetzt von Christus.

00:09:43: Es ist ja normal, dass Christen den ganzen Tag über Christus reden und das verkünden.

00:09:47: Ne?

00:09:47: Machen wir auch jeden Tag und ganzen Tag lang ganz normal oder?

00:09:53: Okay!

00:09:55: Schauen wir mal genau hin.

00:09:56: Sie bringen die Botschaft, die Ihnen gerade fast das Leben gekostet hat in eine Stadt, die nicht danach gefragt hat.

00:10:07: Die sind mutig, die fangen nicht erst an wenn sie interbliert sind sich ein Häuschen gebaut haben in der Komunalpolitik.

00:10:14: Sich vielleicht engagieren und sich einen Namen und einen Laden geöffnet haben?

00:10:17: Nein!

00:10:18: Die sind einfach da als Flüchtlinge und fangen an zu predigen.

00:10:22: Wir verkünden das Wort von Christus.

00:10:24: Das fällt natürlich auf.

00:10:26: Sie sind da vor Ort in der Synagoge und da sieht man ja, dass das Fremde sind.

00:10:31: Und sie werden gefragt, warum sie in Antiochia sind?

00:10:35: Dann erzählen Sie diese brandheisse Story von Jesus Christus – eine Story die die mächtigen Offenbarwütend gemacht hat, die aber allen Menschen ewiges Leben gibt, die dieses Story hören und daran glauben.

00:10:50: Da ist ein neuer Weg, denn Christus ist gekommen!

00:10:56: Die können nicht aufhören, von Christus zu reden und deswegen nennt man sie irgendwann spöttisch die Christen.

00:11:03: Das war einfach nur scherzhaft gemeint und wir sind aus diesem Scherz.

00:11:08: ist ein Begriff für eine ganze Religion geworden.

00:11:11: Und als dann einige sogar Nicht-Juden zu diesem Christus einluden Ist das auch willkommen?

00:11:20: Das heißt da sind Christen die aus Liebe zu Jesus kulturelle und religiöse Grenzen überschreiten.

00:11:31: Einfach so!

00:11:33: Und das kann uns auch inspirieren, die missionarische Dynamik, die erst nach den Menschen fragt und ihnen das Evangelium bringt – und nicht erst nach irgendwelchen Problemen sucht, die vielleicht ein Grund sein könnten, das Evangeliums nicht weiter zu sagen.

00:11:51: Einfach drauf losreden!

00:11:54: Missionarische Dynamic Das ist so der erste Schritt.

00:11:58: Es war Antioch ja kein gemütliches Dorf, das war die drittgrößte Stadt des römischen Reiches.

00:12:03: Ich habe mal geguckt welches die drit grösste Stadt in Europa ist also in der EU.

00:12:08: Rom ist die dritte größte Stadt und Berlin ist glaube ich auf Platz zwei.

00:12:13: Also riesengroß.

00:12:15: Antiocha eine riesengrosse Stadt Da gab es alles da war's wild, da gab es Luxusreichtum aber eben auch Armut ein Rotlichtviertel und die moralischen... also das ging wild durcheinander.

00:12:31: Und das religiöse Leben, das war so ein wilder Mix aus allen Weltreligionen und Kulturen, die es damals so gab.

00:12:37: Und mittendrin in diesem Schmelztiegel, diesen brodelnden Kessel da entsteht gemeinde Jesu Christi.

00:12:47: Dann steht er wieder ganz simpel und die Hand des Herrn war mit ihnen.

00:12:53: Schreibt Lukas so!

00:12:54: Das ist Missionarische Dynamik, die gehen einfach losreden davon und die Hand des Herrn ist mit ihnen.

00:13:01: Gott ist dabei!

00:13:03: Wenn Gott jemanden losschickt, lässt er niemanden alleine sondern geht mit.

00:13:08: Unsere Gemeinde ist hundertseizig Jahre alt.

00:13:12: Missionarisch Dynamik das wäre auch für diese Gemeinde der Weg in die Zukunft der nächsten hundertzeizig jahre.

00:13:23: Ohne diese Dynamik kann ich mir Gemeinde eigentlich nicht vorstellen.

00:13:33: Was hilft außerdem, Zukunftsmut zu bekommen?

00:13:39: Geistliche Offenheit.

00:13:42: Das braucht Mut sich von Gott führen zu lassen und wir haben davon jetzt ja auch oft gesprochen.

00:13:48: auf Gott zu hören, auf Jesus zu hören und dann auch loszugehen.

00:13:52: das war so in den letzten Monaten.

00:13:54: halbes Jahr macht immer mal wieder Thema in den Predigten geistliche offener.

00:13:59: es braucht mut sich von gott führen zu lassen so wie die Christen in Antiochia das gemacht haben.

00:14:04: Das war schon überraschend und da werden überrascharende Dinge passieren, das kann man auch gar nicht verhindern!

00:14:11: In einer Zeit, die von Wandel geprägt ist, passieren halt immer wieder überraschernde Sachen.

00:14:18: Das ist zu erwarten.

00:14:19: Wir sollten nicht glauben dass es einfach immer so weiter geht.

00:14:22: wir werden viele Überraschungen erleben.

00:14:26: Die Christen an Antiocha standen vor dieser neuen Herausforderung eine christliche Gemeinde aus Juden und nicht Juden zu machen.

00:14:36: Das war vorher völlig undenkbar, dass Nicht-Juden mit Juden zusammen im selben Gottesdienst sitzen und zum selben Gott beten!

00:14:45: Das war völlig undenkbar.

00:14:47: Hätten die das damals aber nicht gewagt?

00:14:50: Hätte es keine Weltmission gegeben Es hätte die Missionspreisen des Paulus nicht gegeben durch die das Evangelium bis nach Europa und zu uns gekommen ist Wenn die damals in Antiochia nicht den Mut gehabt hätten, das zu starten.

00:15:05: Gäbs uns nicht!

00:15:08: Nichts von wegen.

00:15:09: freier evangelische Gemeinde, hundert und seventy Jahre hier wäre nichts entstanden.

00:15:14: Merkt ihr was?

00:15:15: Mutig gehen sich von Gott führen lassen und ihm gehorchen – Das hat Auswirkung bis in die fernste Zukunft.

00:15:24: In Antiocha entsteht ein Geistliches Zentrum.

00:15:27: Kennen wir heute, Geistliche Zentrum hier da und dort gab es damals nicht.

00:15:33: Es gab damals die kultischen Tempel, aber so ein geistliches Zentrum.

00:15:37: Gut, die Synagoge das ist auch ein Geistliches Centrum, die Schul also da wo gelehrt wird.

00:15:43: Aber für Christen gab es nicht, dass es dann geistliche Zentrum mit Schulen und sowas gab.

00:15:50: Das war auch in Jerusalem nicht so.

00:15:53: Und das Ganze funktioniert nur wenn du verwurzelt bist im Glauben an Jesus, wenn du stark und fest verwurzelt bist im Glaubem an Jesu.

00:16:06: Also die haben sich damals weit aus dem Fenster gelähnt mit dem was sie da getan haben.

00:16:11: Und wenn du dich weit aus den Fenster lehnst dann solltest du möglichst fest auf festen Boden stehen sonst Aua!

00:16:19: Und die stehen auf dem festen Wurzelboden ihrer tiefen Verwurzelung im Glauben an Jesus.

00:16:28: Und dann Sie holen Paulus Der beste christliche Theologe seiner Zeit, darunter machen Sie es nicht.

00:16:36: Und ein Jahr lang lehrt er in der Gemeinde und erstellt die Gemeinde auf einen theologisch stabiles Fundament.

00:16:46: Das ist nicht nur Halleluja durch den Gegenklauf von unglücklichsten Glücklichstrahlen, das ist auch theologische Arbeit!

00:16:54: Das ist nötig denn in Antioch ja ist man ja auch gebildet.

00:16:59: Da gibt es mehrere berühmte Philosophenschulen, die wir bis heute noch kennen.

00:17:04: Da ist eine Bildungsschicht und die überzeugst du nicht mit Tee und Keksen sondern da muss man erstmal ein paar Dinge theologisch und philosophisch ordentlich durchdenken und zu Ende denken bevor man mit den Leuten der Bildungsschicht ins Gespräch kommen kann.

00:17:22: also ist schon nicht ganz unwichtig.

00:17:26: Dann, haben wir gerade gesehen, gab es auch die prophetische Begabung.

00:17:31: Die Gemeinde wird von Lehrern und Profeten geleitet.

00:17:36: Lehrer stehen ja mehr so für die systematische Theologie des Glaubens und Propheten sagen das Wort Gottes zur aktuellen Lage.

00:17:46: Und was immer auffällig ist, Systematiker und Prophetinnen verstehen sich nicht auf Anhieb!

00:17:54: Und dann nützt es auch nicht, sich bei Tee und Keksen zusammenzusetzen.

00:17:58: Sonder ist es notwendig, dass man gemeinsam fastet und betet.

00:18:04: Dann kommt man zusammen!

00:18:07: Auf diese Weise bekam die Gemeindeleitung in Antioch ja den Auftrag Paulus & Barnabas auf Missionsreise zu schicken.

00:18:16: Man beachte dabei sie schickten die beiden Menschen, die die Gemeinde am meisten geprägt hatten weg Nicht weil sie sauer gewesen wären, sondern weil die in Emissionen sollten.

00:18:29: Gottes Geist hat das entschieden und Sie gehorchen und tun

00:18:34: das.".

00:18:35: Wie gesagt hätten Sie nicht gehorcht?

00:18:37: Gäbs uns nicht!

00:18:40: Das ist geistliche Offenheit.

00:18:42: wir bitten Gott dass er mit uns redet und dann gehorch'n wir und tun was er sagt.

00:18:51: Das is auch aus der guten Theologie des Paulus gekommen, die gerade dieses prophetische Wirken nicht behindert sondern unterstützt und ergänzt.

00:19:02: Prophetie und gute Theologie das gehört also unbedingt immer zusammen.

00:19:07: Gute Theologie zementiert nicht einfach dass was ist sie hält uns nicht fest und im Klammergriff sondern sie hilft, geistlich in Bewegung zu bleiben und auf Prophetie gut zu hören.

00:19:21: Und dann auch die Veränderungen, die sich jetzt ergeben – auch für die Zukunft – weiterzugehen, darin weitergut unterwegs zu sein.

00:19:31: Christus ist ja nicht ein Standpunkt, auf dem wir verharren, sondern Christus hat da selber gesagt, ist der Weg, auf den wir gehen und uns bewegen.

00:19:40: Gute Theologie hilft beweglich zu sein wie gute Gymnastik.

00:19:46: Übrigens, bis ins vierte Jahrhundert sind in Antioch ja etwa zwanzig Gemeinden entstanden.

00:19:54: dann war die Stadt lange für ihre theologischen Schulen und namhaften Theologen bekannt.

00:20:00: das heißt da ist Frucht entstanden hat sich was entwickelt da ist etwas gewachsen.

00:20:06: Das heißt, geistlich offene Gemeinden sind in einer guten Lehre verwurzelt und im Reden des Heiligen Geistes lebendig.

00:20:15: Und so geht man Wege in eine neue Zeit und daraus entsteht Frucht die länger da ist als wir uns das denken können.

00:20:30: Dritte Merkmal – und das ist jetzt wirklich was Spannendes nämlich die Lösungen für unsere Triggerthemen.

00:20:39: Das ist so ein Begriff.

00:20:41: Jede Zeit hat es ihre eigenen Triggathemen, die sind emotional aufgeladen und treiben große Teile der Gesellschaft vor sich her.

00:20:51: Die sind so mächtig diese Themen weil sie immer mit sehr viel Gefühl und Emotionen verbunden sind.

00:20:57: Es geht nämlich immer irgendwie um alles!

00:20:59: Es geht um unsere Identität, es geht um unseren tiefsten Überzeugungen.

00:21:08: Wenn unsere Überzeugungen hinterfragt werden, dann wird man ja auch unsichert.

00:21:13: Das weist man dann zurück und das macht Angst.

00:21:18: Christen haben so ihre eigenen Trigatemen in den Gemeinden.

00:21:22: Diese Spannung zwischen konservativ und progressiv und liberal wird immer größer.

00:21:26: die Christen hauen sich da hier und da mal solange die Bibel um die Ohren bis sie keine Gläubigen mehr haben ist schon manchmal wirklich schwierig.

00:21:32: aber es gibt auch in der Gemeinde Trigathemen, die mit Politik und Traditionen und Gesellschaft zu tun haben.

00:21:43: Davon sind wir ja nicht unbeleckt!

00:21:48: Nur das muss klar sein ganz wichtig.

00:21:51: Trigatemen da geht es um irdisches Nicht-geistliches Da geht es Um vorläufiges Nicht ewiges Da geht Es um Das Zweitwichtigste Und nicht um das Wichtigste.

00:22:11: Und wie geht man so mit diesem zweitwichtigsten um, weil es uns doch sehr umtreibt und das kann man nicht einfach ignorieren.

00:22:19: Wie geht man damit um?

00:22:21: In Antiochia hatten Sie diese spannende Frage müssen Nicht-Juden Juden werden bevor sie Christen werden können?

00:22:29: Müssen sie sich an das jüdische Gesetz halten?

00:22:32: müssen die Männer sich beschneiden lassen.

00:22:34: schließlich war Jesus ja Jude und hat auch als Jude gelebt.

00:22:37: logisch Die Theologie kam damals aus Jerusalem von der jüdischen christlichen Gemeinde.

00:22:44: Eigentlich hatte man das in Antioch ja schon gelöst und ich hatte gesagt, nein muss nicht.

00:22:48: Kein Problem für uns!

00:22:50: Wir haben mit Evangelium – das mit den jüdischem Themen ist interessant für die, die das wollen aber eigentlich ist es nicht nötig.

00:22:58: Und dann kam jetzt die Muttergemeinde in Jerusalem.

00:23:02: Die hatten damit ein Problem und da sitzen ja die Autoritäten in Jerusalem, ne?

00:23:07: Die Apostel sitzen ja noch da so und die haben damals kritisch nach Ähm Antioch ja geguckt und mal gewungen haben gesagt Ne, nee, nee.

00:23:16: also pass mal auf!

00:23:18: Dann haben wir gerade gelesen diese große Versammlung unter Leitung der Apostel äh gehabt und die brachte dann schließlich praktisch theologische Kompromisse.

00:23:30: Die haben ein Kompromiss gefunden, den die auch geübt haben.

00:23:34: aber ihr habt gemerkt das ist hoch hergegangen da es zweimal vom dicken Streit gerede.

00:23:41: unsere gesellschaft hat ja heute auch trigger themen die uns auch betreffen.

00:23:48: die aktuelle soziologie entdeckt folgende vier konfliktfelder.

00:23:52: es gibt sicherlich noch mehr aber diese vier sind sicherlich die wichtigsten erstens einkommen und vermögen.

00:24:01: Zweitens Migration.

00:24:04: Drittens Diversität und Identitätspolitik.

00:24:09: Wer darf ich sein, wer muss ich sein?

00:24:11: Wer willig sein und welchen Namen habe ich Dann das vierte auch irgendwie ganz klar Klimapolitik.

00:24:21: Manches sind eben auch Konflikt-Themen in Kirchen und Gemeinden geworden.

00:24:26: Thema Sexualethik ist immer ein tringer Thema.

00:24:31: dann erinnert euch schmerzhaft Corona Wo die Diskussion in der Gemeinde über den Umgang mit Corona zum Wichtigsten wurde und nicht beim Zweitwichtigsten blieb, sondern zum Wichtigsten wurde.

00:24:47: Da wurden auch die Konflikte darüber Zum Wichtigste in der gemeinde.

00:24:52: das hat manche gemeinden regelrecht zerrissen.

00:24:56: andere gemeinden leiden heute noch darunter dass sie damals In diesen konflikten gefangen war.

00:25:02: ich bin wirklich dankbar und glücklich dass wir das hier Gott sei Dank gut Spannungslage laden, natürlich aber gut auf die Reihe gekriegt haben.

00:25:14: Diese Themen sind ja nicht unwichtig, aber – und wir können da auch aus biblischer Perspektive was zu sagen – klar!

00:25:21: Aber sie sind nicht das Zentrum des Evangeliums wie du mit Corona umgehst oder nicht?

00:25:30: Ja, wenn mir das nicht passt kann ich dir nicht den Glaubenabschluss sprechen weil Corona ist nicht das Zentrum des Evangeliums und die anderen Trigathemen eben auch nicht.

00:25:39: Wie gehen wir also mit diesem zweitwichtigsten um?

00:25:41: Weil es uns ja dann doch noch in der Gemeinde immer wieder betrifft.

00:25:45: Es gibt so einige Verhaltensweisen, die müssen wir unbedingt vermeiden Verhaltungsweisen, wie wir unbedingt vermeiden müssen.

00:25:54: Das erste ist Polarisierung.

00:25:58: Polarisierung, das ist ja gerade in der Gesellschaft ein ganz wichtiges Wort.

00:26:02: Da geht es nur noch schwarz oder weiß?

00:26:06: Nur noch richtig oder falsch, nur noch böse oder gut und man kann gar nicht mehr zusammenfinden weil man soweit voneinander getrennt lebt und denkt und fühlt.

00:26:18: Das ist so die Logik von Social Media In der wir da gefangen sein können.

00:26:25: Die Ränder Da wo es laut wird, die Extrempositionen werden von den Algorithmen lautgestellt und sichtbar gemacht.

00:26:33: Aber das Abgewogene, das Weise, das Informelle mit Informationen und Logik und so Getränkte, das wird unsichtbar geschaltet.

00:26:46: Das hört man nicht mehr!

00:26:48: Das verschwindet in Zweifelsfalle hinter dem Nebel von wütenden Kommentaren, die dann darunter stehen.

00:26:57: Das sollten wir tunichst vermeiden, Polarisierung.

00:27:01: Das Zweite was wir unbedingt vermeiden sollen ist permanente Unzufriedenheit.

00:27:06: Was hatten wir ja letztens German Angst und Jammerlappen statt Stirnlappen?

00:27:12: Unzuffrieden und Undankbarkeit das sind der Nährboden für diese Polarisierungen.

00:27:19: Ich bin unzufriedend!

00:27:21: Da muss jetzt mal eine radikale Maßnahme her.

00:27:23: da muss man so richtig durchgreifen merkt ihr Kennt hier, ne?

00:27:29: Kennen wir doch oder?

00:27:31: Unzufriedenheit und Undankbarkeit.

00:27:34: Der müssen wir widerstehen.

00:27:37: aber das erfordert Übung!

00:27:40: Und Dankbarkeit und Zufriedenheid durch Gott vertrauen.

00:27:45: Erfordert auch Training.

00:27:49: Dankbarkeit und Zuffriedenheid sind auch Früchte des heiligen Geistes.

00:27:56: Wie trainieren wir das?

00:27:59: Die sitzen, schau Jesus an Schweige und höre ihm zu.

00:28:08: Und dann kannst du mit ihm darüber reden, bin ich in den letzten Wochen zufriedener oder unzufriedener geworden?

00:28:13: Bin ich dankbarer oder undankbarer geworden?

00:28:16: Hör ihm zu!

00:28:19: Was wir auch unbedingt vermeiden müssen ist Unerbittlichkeit.

00:28:23: Wir müssen Unerbitlich-Unerbitterkeit vermeiden.

00:28:28: Unerbildliche Maximalforderungen.

00:28:30: damit kommt man nicht weit sondern man tötet damit die Gemeinschaft Und dann hat man am Ende gar keine Lösung, weil es keine Gemeinschaft mehr gibt für die man eine Lösung finden muss.

00:28:43: Was passiert?

00:28:44: Wenn uns das Weise abwägen, das rechte Maß und die Kompromissbereitschaft verloren geht, können wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.

00:28:58: Heute in dem totalen Krieg!

00:29:01: Dann seid unerbittlich.

00:29:06: Wir brauchen Barmherzigkeit In der Gemeinde und in der Gesellschaft, die meisten Entscheidungen, die gut sind, sind Kompromisse.

00:29:17: Wir brauchen bei den vorletzten Dingen, bei diesem zweitwichtigsten Kompromiss.

00:29:27: Am besten üben wir das in unserer Gemeinschaft!

00:29:35: Einstellung haben, sondern wir haben doch unser Herz was wir hier mitbringen.

00:29:38: Wir sind in Beziehung und In diesen Beziehungen können wir miteinander leben füreinander da sein Liebe üben und so.

00:29:46: Und dann ist eben die Logik dass daraus auch Kompromisse entstehen Mit denen wir gemeinsam hier leben können.

00:29:53: und Dann wird es logisch sein Nicht alles zu tun und zu sagen was meiner Meinung nach richtig ist.

00:30:04: Dann tue ich manche Dinge eben nicht, und zwar aus Rücksicht.

00:30:12: Das ist gegenseitige Überforderung dadurch dass wir unsere Überzeugungen um die Ohren hauen dann möglicherweise auch noch mit Bibelstellen gespickt damit es so richtig gut wehtut.

00:30:26: das ist keine Lösung.

00:30:30: Rücksichtsname den anderen Höhe achten als sich selbst.

00:30:37: Das isst eine Lösungsoption.

00:30:40: Rücksicht funktioniert, wenn uns klar ist, dass es sich um Vorletztes handelt.

00:30:48: Nicht ums Letzte!

00:30:49: Das ist wichtig, aber es bringt uns nicht in den Himmel und hält uns nicht davon fern.

00:30:54: Dietrich Bonnhofer hat folgendes gesagt... beste Beschreibung fürs Zweitfichtige.

00:31:14: Wenn ich im wichtigsten Fall schliege, nämlich im Glauben an Jesus Christus dann bringt mich das eben nicht in den Himmel sondern ins Gegenteil in die Hölle.

00:31:25: Nicht da Falschliege.

00:31:26: aber wenn ich bei vorletzten Dingen falsch liege ja kann wir tun aber dafür gibt es Vergebung.

00:31:32: dass hindert mich nicht zu jesus christus in die Ewigkeit zukommen merkt ihr?

00:31:37: Vorletztes sind Themen für die es Vergeben gibt.

00:31:40: Die Gemeinde damals in Antioch ja bedeutete, dass sie eben auch ein Kompromiss gefunden haben im Bezug zum jüdischen Gesetz.

00:31:50: Wir brauchen Lösungen für unsere Trigatemen.

00:31:54: Sofern Sie uns betreffen die gesellschaftlichen Trigatemen dann müssen wir Lösungen finden.

00:32:01: Wir können die natürlich aus biblischer Sicht beurteilen das ist klar.

00:32:05: aber wir dürfen uns nicht gegenseitig wegen der aktuellen Trigathemen den Glauben absprechen.

00:32:11: Sonst würden wir nämlich dieses Vorletzte zum Letzten machen.

00:32:17: Dann würden wir dieses irdische zum Ewigen machen und quasi zu einem Gott erheben, dem wir zur Folgen haben, dieses Trigger-Thema.

00:32:24: Merkt ihr was?

00:32:25: Das ist Götzendienst!

00:32:28: Wenn wir das Vorletste zum Letztem machen, wenn wir das Irdische zum ewigen machen weil es so wichtig für uns ist genau da unseren Glauben dran festzumachen – das is' Götzendienst!

00:32:39: Da können uns Triggerthema denn schon mal ein bisschen in Weg zur Hölle zeigen weil wir auf dem falschen Weg unterwegs sind.

00:32:45: Und wenn wir ständig vom Zweitwichtigsten reden, wird ja auch unsere missionarische Dynamik völlig zerstört, weil wir dann eben nicht mehr vor dem Evangelium und von Jesus Christus reden sondern von diesen zweitwichtigesten Dingen.

00:32:59: Die können wir im Zweifels mal erst ignorieren solange wir von Jesus Kristus reden.

00:33:10: Nächster Wegweiser praktische Liebe!

00:33:14: Es gibt einen schönen Satz von dem Wiener Theologen Paul Zule, vielleicht schon mal gehört.

00:33:19: Der heißt wer bei Gott eintaucht taucht beim Armen wieder auf!

00:33:31: Alle Gaben des heiligen Geistes die Charismen sind uns gegeben zum Dienst aneinander und zum Dienst an der Welt.

00:33:42: Wo Gemeinde Jesu ist, da entwickelt sich der Schalom Gottes – das ist mehr als nur kein Streit zu haben!

00:33:52: Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinde.

00:33:56: Das ist das Motto des bundesfreier evangelischer Gemeinden.

00:33:59: Und das könnten wir uns vielleicht auch als Motto wählen.

00:34:13: Geld für die verarmte Gemeinde in Jerusalem zu sammeln.

00:34:18: Die waren sich ja nun theologisch nicht wirklich einig, haben wir gerade gemerkt?

00:34:23: Aber da ging es eben auch um Triggathemen!

00:34:26: Da waren sie sich nicht einig.

00:34:27: aber wenn es den Geschwistern schlecht geht und Sie Hunger leiden und Not haben dann wird nicht gezögert und Sie werden versorgt.

00:34:36: Das hat sicherlich auch den berühmten Theologen Chrysostomus geprägt.

00:34:39: Er hat drei Hundert Jahre später in Antiochia gelebt und er hat sich mit Armut und Ungerechtigkeit beschäftigt, und der sagte es ist nicht genug die Armen zu speisen man muss sie auch mit Freundlichkeit nähren.

00:34:53: oder.

00:34:53: er hat gesagt Die Kirche ist kein Ist ein Krankenhaus und kein Gerichtssaal.

00:35:02: praktische Liebe gehört zur DNA christlicher Gemeinde Und sie verleiht der Predigt ja dann auch noch ein fröhliches, freundliches Gesicht.

00:35:11: Stellt euch vor die Gemeinde predigt von der Liebe Gottes, die alle retten will und dann kommen die Leute und interessieren sich dafür und kommen in einer Gemeinde, die lieblos ist?

00:35:20: Das passt nicht!

00:35:22: Das Beste ist du hast eine liebevolle Gemeinde als Basis und dann kannst Du dieses Evangelium von der Liebe Gottes predigen und die Menschen können es in der Gemeinde erleben.

00:35:34: Deswegen vertragen Sie übrigens auch Glaube- und Nationalismus nicht.

00:35:40: Glaube und jede Form von Extremismus vertragen sich nicht, weil in solchen Nationalismen und Extremismen man vor oder vorvor Vorletztes zum Allerwichtigsten erhebt.

00:35:51: Und daran die Menschen misst und merkt das ist wieder Götzendienst.

00:35:56: Da folgt man nicht mehr Christus sondern da folgt mal irgendwelchen Vorstellungen die man ins allerwichtigste oben hat und dass es Götzen dienst.

00:36:05: Wer sich mit irgendeinem Extremismus verbindet, der lebt im Gegensatz zu dem was Christus will.

00:36:34: Leitungsmut und leitungsfreude sind auch heute nötig, wenn eine neue Zeit anbericht.

00:36:40: Da muss man denn schon mal auch mutig sein.

00:36:43: Interessanterweise, keiner von den Gemeindeleiten in Antiochia haben irgendwie ne christliche Karriere gemacht.

00:36:49: Paulus und Barnabas die kennen wir aber alle anderen tauchen in den späteren Aufzeichnungen nicht mehr auf.

00:36:55: Man kennt ihren Namen jetzt aus dieser Bibelstelle Aber sie sind dann nicht mehr da.

00:37:01: Also Sie haben gedient, sie haben der Sache geholfen.

00:37:04: Sie haben da was in Gang gesetzt!

00:37:06: Sie haben uns gezeigt wie man Gemeindeleitung machen kann um etwas Segensreiches in einer neuen Zeit in die Welt zu setzen.

00:37:14: aber dann... es ist kein Gemeinde- leitungsmodell nach Ihnen benannt.

00:37:19: Sie habe die gute Lehre geschätzt und sich mit Beten und Fasten zusammengesetzt haben auf den Heiligen Geist gehört und haben gehorcht.

00:37:28: Das ist das was dienende starke Gemeindelleitung ausmacht, nicht ob man hinterher ein Buch geschrieben hat oder so.

00:37:37: Wenn wir wissen wollen wie geistliche Leitung funktioniert und das kann ich mal jetzt hier aus der Gemeindeleitung aus unseren Sitzen sagen damals am Anfang einer neuen Zeit funktionierte es so keiner sticht heraus sie sind Teamplayer ihr Einfluss ist historisch groß.

00:37:57: auch wenn ihre Namen vergessen sind.

00:38:01: Finde ich schön, sind wir bei uns in der Gemeindelleitung auch.

00:38:04: Ich bin sehr dankbar, schön!

00:38:07: Letzte Punkt Internationalität.

00:38:10: kennen wir haben wir auch mit zu tun ist wunderbar.

00:38:13: Barnabas, Manayen und Saulus die werden da im Text genannt sind Juden.

00:38:18: Simon Niga und Lucius kommen offensichtlich aus Afrika.

00:38:23: Der Jude Barnabass ist Livit kommt also aus dem Priestergeschlecht Paulus is Benyaminid Gelehrter, dann Mannain wird gesagt ist ein Sohn eines Sklaven.

00:38:37: Jetzt haben wir mindestens vier Nationalitäten und vier verschiedene soziale Stellungen.

00:38:44: Das ist damals revolutionär.

00:38:46: eine multikulturelle Leitung Und auch noch aus verschiedenen sozialen Schichten.

00:38:52: es gab sicherlich so in der Antike sonst nicht.

00:38:55: Da werden ständig Grenzen übertreten merkt ihr Jetzt da, in der Gemeindelleitung.

00:39:00: Die Gemeindeleitung an sich da ist eine Grenzüberschreitung weil da eben Leute zusammensitzen die würde man normal in einer Gesellschaft nicht zusammen setzen aber sie sind von Gott dahingestellt und gehorchen.

00:39:10: dann gab es noch in der gemeine den Arzt Lukas der das Evangelium nach Lukas und hier die Apostelgeschichte geschrieben hat, kennt ihr ja.

00:39:19: Dann gibt es da den Titus – das ist einer der wichtigsten Mitarbeiter von Paulus gewesen.

00:39:24: Wir haben die zwei Briefe von Paulos an Titus im neuen Testament übrigens.

00:39:28: Titus war ein unbeschnittener griechischer Konvertit.

00:39:34: Und die Antiochiergemeinde hat ihn trotzdem in Gemeindelleitungspositionen in anderen Gemeinden geschickt.

00:39:40: Die Gemeinde verzichtete bewusst auf die Beschneidung, das heißt Wiedergrenzüberschreitungen.

00:39:47: Sie haben bewusst Kompromisse eingegangen um das Evangelium von Jesus Christus weiterzugeben damit es nicht behindert wird durch so was Blödes wie beschneiden oder nicht?

00:40:00: Sie haben also nicht nur mit Worten Jesus Christes gepredigt sondern auch durch ihre Entscheidungen.

00:40:06: Antioch war so der frühe Ausdruck von Ökomene, könnte man sagen.

00:40:09: Wo es ständig irgendwelche Grenzüberschreitungen geht und man sich am Ende bei Jesus Christus trifft.

00:40:14: Aber das ist klar Menschen aus vielen Ländern in einer Gemeinde Und Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten sind vielerum der Brückenkopf Der Mission in andere Länder und in alle sozialen schichten.

00:40:29: die müssen eben auch in der gemeinde vorhanden sein.

00:40:33: Die Gemeinde damals in Antioch ja, die hatte natürlich keine Ahnung über digitale Emissionen, über soziale Medien oder KI gesteuerte Roboter.

00:40:40: Das war nicht deren Problem aber sie haben halt diese Eigenschaften verkörpert.

00:40:48: bei einer anbrechenden neuen Zeit, bei der Entwicklung in eine neue Ära könnte man sagen wichtig sind.

00:40:56: Diese Eigenschaften sind missionarische Dynamik, geistliche Offenheit, Lösungen für Triggathemen, praktische Liebe, eine starke dienen Leitung und Internationalität.

00:41:06: Jetzt guckt euch mal diese sechs Eigenschafts an!

00:41:11: Wie mutig sind wir gerade so einen Weg zu gehen?

00:41:18: Welche Von diesen Themen ist für uns gerade wichtig, dass wir das mal aufgreifen müssen und mutig dran gehen müssen.

00:41:27: Wofür brauchen wir grade besonders Gottes Hilfe?

00:41:30: Und von ihm mal so ein Funk vom Heiligen Geist, dass Wir wissen welche Richtung es geht?

00:41:37: Das sind wir alle gefordert!

00:41:40: Geh sitzen, schau Jesus an, schweige, hör Jesus zu – und dann reden wir mal weiter.

00:41:50: Amen.

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