40 TAGE mit dem AUFERSTANDENEN verändern alles

Shownotes

Am 24.5.2026 war Pastor Thorsten Wader der Prediger in der Freien evangelischen Gemeinde Wuppertal-Barmen.
Was in den 40 Tage nach der Auferstehung Jesu und seiner Himmelfahrt mit den Jüngerinnen und Jüngern Jesu passierte, war absolut notwendig, damit Pfingsten überhaupt Sinn machte.
Die Evangelien berichten sehr knapp darüber. Das, was die Jüngerinnen und Jünger erlebten kann man kaum in Worte fassen. Man muss genau zwischen den Zeilen lesen.
Lass dich drauf ein. Wenn du verstehst, das da passierte, wird das auch deine Beziehung zu Jesus klarer machen.

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00:00:00: Ich lese dazu jetzt aus der Basisbibel, den passenden Text dazu.

00:00:06: Aus Lukas Vierundzwanzig die Verse Dreizehn bis Fünfund Dreißig.

00:00:11: Am selben Tag waren zwei Jünger unterwegs zu dem Dorf Emmaus.

00:00:16: Es lag gut zehn Kilometer von Jerusalem entfernt.

00:00:21: Sie unterhielten sich über alles was sie in den letzten Tagen erlebt hatten.

00:00:27: Während sie noch redeten und hin und her überlegten kam Jesus selbst dazu und ging mit ihnen.

00:00:34: Aber es war, als ob ihn jemand die Augen zuhielt und sie erkannten ihn

00:00:39: nicht.".

00:00:40: Er fragte sie, worüber unterhaltete ihr euch auf eurem Weg?

00:00:46: Da blieben Sie traurig stehen!

00:00:49: Einer von Ihnen, er hieß Cleopas, antwortete, Du bist wohl der einzige in Jerusalem, der nicht weiß was dort in diesen Tagen passiert ist.

00:01:01: Was denn?

00:01:03: Sie sagten zu ihm, dass mit Jesus aus Nazareth.

00:01:07: Er war ein großer Prophet!

00:01:09: Das hat er durch seinen Wirken und seine Worte vor Gott in dem ganzen Volk gezeigt.

00:01:15: Unsere führenden Priester und die anderen Mitglieder des jüdischen Rates ließen ihn zum Tod verurteilen und kreuzigen.

00:01:23: Wir hatten doch gehofft, dass er der erwartete Retter Israels ist.

00:01:27: aber nun es schon drei Tage her seit das alles geschehen ist Und dann haben uns einige Frauen, die zu uns gehörenden Aufregungen versetzt.

00:01:37: Sie waren früh morgens am Grab aber sie konnten seinen Leichnam nicht finden.

00:01:43: Sie kamen zurück und berichteten Wir haben Engel gesehen!

00:01:47: Die haben uns gesagt dass Jesus lebt.

00:01:51: Einige von uns sind sofort zum Grab gelaufen.

00:01:54: Sie fanden alles so vor wie die Frauen gesagt haben Aber Jesus selbst haben sie nicht gesehen.

00:02:02: Da sagte Jesus zu den beiden Warum seid ihr so begriffsstutzig?

00:02:07: Warum fällt es euch so schwer zu glauben, was die Propheten gesagt haben.

00:02:13: Musste der Christus das nicht alles erleiden um in die Herrlichkeit seines Reiches zu gelangen?

00:02:19: und Jesus erklärte ihnen was in der heiligen Schrift über ihn gesagt wurde angefangen bei Mose bis hin zu allen Propheten.

00:02:30: So erreichten sie das Dorf zu dem Sie unterwegs waren.

00:02:36: Jesus tat so, als wollte er weiterziehen.

00:02:38: Da drängten sie ihn, bleibt doch bei uns!

00:02:42: Es ist fast Abend und der Tag geht zu Ende.

00:02:47: Er ging mit ihnen ins Haus und blieb dort.

00:02:50: Später ließ er sich mit ihnen zum Essen nieder.

00:02:54: Er nahm das Brot, dankte Gott, brach das Brott in Stücke und gab es ihm.

00:03:00: Da fiel es Ihnen wie Schuppen von den Augen und Sie erkannten Ihn.

00:03:05: Im selben Augenblick verschwand er vor ihnen.

00:03:09: Sie sagten zueinander, brannte unser Herz nicht vor Begeisterung als der unterwegs mit uns redete und uns die heilige Schrift erklärte?

00:03:19: Sofort brachen sie auf und liefen nach Jerusalem zurück.

00:03:23: Dort fanden sie die elf Jünger beieinander zusammen mit allen anderen, die zu ihnen

00:03:28: gehörten.".

00:03:30: Die Jüngern riefen ihn zu,"Der Herr ist wirklich auferstanden!

00:03:35: Er hat sich Simon

00:03:36: gezeigt!".

00:03:37: Da erzählten die beiden, was sie unterwegs erlebt hatten und wie sie den Herrn erkannt hatten als er das Brot in Stücke brach.

00:03:46: Torsten, wir wünschen dir Gottessegen und Gottesheiligen Geist für deine Predigt!

00:04:11: kurz nach dem Passafest vor ziemlich genau zweitausend Jahren.

00:04:16: Also wir haben zwanzig, sechsundzwanzig im Jahr ungefähr dreißig, dreiunddreißig.

00:04:21: ist das alles passiert?

00:04:23: Wir haben es bald soweit dass wir die zwei tausend Jahre vollhaben also fast zweitausend jahre her und alle reden immer noch darüber was an Karfreitag passiert ist.

00:04:32: Das war wirklich... Die Kreuzigung, die letzten Worte Jesu Die dreistündige Sonnenfinsternis in der Mittagszeit, das Erdbeben.

00:04:44: Der zerrissene Vorhang im Tempel und dann kamen plötzlich Tote aus ihren Gräbern.

00:04:50: Das sind ganz schön heftige Ereignisse.

00:04:54: Und am Sonntag die Auferstehung er ist da.

00:05:00: Maria von Magdalha hat ihn gesehen Die anderen auch?

00:05:04: Ne!

00:05:04: Die haben ihn nicht gesehen.

00:05:06: Das Grab ist leer Aber wo ist er?

00:05:12: Die Jünger sind traumatisiert, sie haben sich eingeschlossen und dann plötzlich steht Jesus im Zimmer.

00:05:21: Ohne Ankündigung!

00:05:23: Er ist einfach da und er sagt Friede sei mit euch.

00:05:29: oder auf Hebräisch.

00:05:31: Shalom alechem, shalom alechem, friede sei mit euch.

00:05:36: Und das is jetzt nicht nur ein einfaches nettes So-Tarauch sondern das ist ein Segensgruß, den Gott im Alten Testament schon benutzt hat wenn er Menschen in Frieden bringen will und beruhigen will.

00:05:50: Und sie ihnen die Angst nehmen will.

00:05:53: Im Alten testament war dass der Richter Gideon.

00:05:57: dem erschien Gott als ein Engel und das ist ziemlich eine mächtige Erfahrung.

00:06:02: also der hatte sofort Todesangst der Gideons.

00:06:05: und dann sagt Gott aber zu ihm Friede sei mit dir Shalom lechá, Friede sei mit dir.

00:06:13: Fürchte dich nicht!

00:06:14: Du wirst nicht

00:06:15: sterben.".

00:06:17: Das musste er im Extra sagen – er hatte Todesangst.

00:06:21: Und als Folge von diesem Friedensgrus ging Gideon hin und zerstörte die Altäre der fremden Güter.

00:06:29: Das ist so etwas das immer wieder auftaucht.

00:06:32: Gott gibt seinen Friedengrus, der die Angst nimmt die diesen Gruß empfangen haben in Aktion.

00:06:44: Und jetzt kommt Gott, er kommt Jesus und sagt Friede sei mit euch!

00:06:51: Und der Bibelerfahrene Jude denkt sich sofort an welche Aufgabe sendet Jesus uns?

00:06:58: Da steht sowas im Raum, da soll was passieren aber die Jünger wissen noch nicht genau was.

00:07:06: Jesus erscheint in vierzig Tagen nach der Auferstehung immer wieder seinen Jüngern Und diese Zahl vierzig ist auch tatsächlich eine wichtige Zahl.

00:07:16: Das ist einer Art Zeichen in der Bibel, vierzig Tage regnete es zur Zeit Noas.

00:07:23: Vierzig Jahre war Israel in der Wüste.

00:07:26: Vierzig Tage fastete Mose bevor er die zehn Gebote empfing.

00:07:31: Viertzig Tage fasstete Jesus bevor er mit seinem Dienst begann und vierzig tage zwischen Auferstehung und Himmelfahrt.

00:07:40: Das ist kein Zufall.

00:07:43: Das hat Gott sich so ausgedacht, jedenfalls ist vierzig eine wichtige Zahl und diese vierzig Tage zwischen Ostern- und Himmelfahrt sind auch ein Übergang wie diese vierzig Tage und Jahre im Alten Testament.

00:07:58: auch das ist Einübergang!

00:08:00: Das ist eine Übergangszeit in der sich was ändert.

00:08:04: Vorher die Herrschaft Gottes war durch das Gesetz Gottes Anwesend.

00:08:13: Nachher, Christus hat dieses Gesetz erfüllt und nachher seit Pfingsten ist die Herrschaft Gottes anwesent durch die Menschen, die den Heiligen Geist empfangen und im Sinne Gottes handeln wollen.

00:08:31: Die vierzig Tage bereiten also die Jüngerschaft vor dem Heiligen Und dann vor Pfingsten schenkt er ihn nochmal zehn Tage Urlaub, weil das war echt heftig die Zeit.

00:08:42: Diese vierzig Tage.

00:08:44: Das tat gut!

00:08:45: Die zehnte Tage Urlaube.

00:08:46: und seit Pfingstern herrscht Gott durch diejenigen, die mit dem Heiligen Geist Frieden in die Welt bringen.

00:08:55: Seit Pfingston herrsht Gott durch denjenigen, Die Frieden in die Welt bringen sind die Repräsentation der Herrschaft Gottes.

00:09:13: Es gibt aber viele, die sich Christen nennen und Hass- und Krieg verbreiten.

00:09:19: Die sind nicht die Herrschaft Gottes!

00:09:22: sondern die sind der Angriff Satans, der die heiligen Worte und die Namen Jesu und Gottes missbraucht um ihre eigene Macht zu zementieren und Hass und Angst und Krieg zu schüren.

00:09:34: Die ignorieren den Heiligen Geist und nach Jesu eigenen Worten ist das die Sünde gegen den Heilige Geist, die die einzige ist, die nicht vergeben werden kann.

00:09:47: wenn wir also vom Heiligen geist reden Reden wir auch von Frieden in die Welt tragen.

00:09:56: Was war Jesus eigentlich nach der Auferstehung?

00:10:01: Der hatte noch die Wunden von Karl Freitag, die Jünger haben ihn angefasst, er hat zum Frühstück Fisch und Brot mitgebracht, hat er wohl eingekauft.

00:10:10: Er hatte auch Hunger, hat sich mit seinen Freunden zum Essen hingesetzt.

00:10:15: Er suchte ihre Gemeinschaft das heißt der auferstandene war ein Mensch ist vielleicht ja ein bisschen zu trivial.

00:10:23: oder Schauen wir mal weiter.

00:10:27: Dann haben wir gerade gelesen, zwei seiner engen Freunde aus Emmaus diskutieren stundenlang mit ihm aber sie erkennen ihn nicht.

00:10:39: Aber dann bei ihnen zu Hause nimmt er die Rolle des Hausherrn ein indem er das Brot nimmt.

00:10:49: es ist eigentlich eine Frechheit.

00:10:51: Stellt euch mal vor, ihr würdet kamen und mich zum Abendessen einladen.

00:10:55: Und wir fangen erst einmal an euren Essentisch um zu dekorieren gehen in die Küche und Wurzeln das Essen nach.

00:11:00: Das macht man nicht!

00:11:02: Aber Jesus nimmt das Brot als wenn er der Hausherr wäre und teilt ist.

00:11:07: Und offensichtlich macht er das auf eine so jesustypische Art dass sie in dem Moment sofort erkennen das ist ja aber im selben moment Ist er auch weg?

00:11:23: Da wo er vorher war, ist nur noch Luft.

00:11:26: Der ist nicht rausgegangen!

00:11:32: Ist das jetzt eine Halluzination die die da hatten?

00:11:36: Das ist so der Elefant im Raum, so die Frage, die keiner sich traut wirklich zu stellen... Was is

00:11:43: Jesus?!

00:11:45: Is'er ne

00:11:45: Halluzziation?!

00:11:49: Im ICD-X dem Verzeichnis für psychische Krankheiten der WHO ist das verzeichnet unter dem Code F-Dreiundzwanzig Punkt Null.

00:12:01: Und da steht eine akute psychotische Störung mit Halluzinationen und Warnvorstellungen, diese sind unterschiedlich ausgeprägt und können von Tag zu Tag oder von Stunde zu Stunde wechseln Emotionales Aufgewühltsein mit intensiven aber vorübergehenden Glücksgefühlen bis zur Extase oder Angst und Reizbarkeit.

00:12:28: Diese Störung beginnt abrupt, entwickelt sich im Laufe von einigen Tagen bis wenigen Wochen und sie verschwindet schnell wieder ohne dass sich weitere Symptome zeigen.

00:12:42: also passt doch ganz gut.

00:12:44: die traumatisierten Freunde Jesu nach Karfreitag, die haben eine psychotische Phase.

00:12:51: Ist doch klar!

00:12:53: Oder?

00:12:54: Das Problem ist nur aus dieser vierzig Tage Psychose ist die weltweite Christenheit entstanden.

00:13:03: Zufingsten entstand Frieden und die Gemeinschaft der Christen Und keine zwei Menschen haben identische Halluzinationen.

00:13:17: Die Jünger sehen aber alle das Gleiche.

00:13:21: Jesus erscheint einmal.

00:13:23: fünfhundert Personen gleichzeitig, zu Pfingsten.

00:13:26: circa dreitausend Leute haben die gleiche Halluzination vom Heiligen Geist?

00:13:33: Passt nicht so ganz ins ICD-X und den Halluzinationen von F-二undzwanzig Punkt Null.

00:13:39: oder war das eine Massenpsychose?

00:13:42: Gibt es auch ist in der Geschichte auch schon gut dokumentiert Hexenwahn, vielleicht schon mal gehört.

00:13:49: Könnt ihr mal googeln oder Tanzwut?

00:13:53: Wenn er das mal googelt und da mal herausfindet was da alle hintersteckt, dass war ein Massenwahn.

00:13:58: aber aus solchen Massenpsychosen entstehen entweder Gewaltexesse wie beim Hexanwahn oder totaler Rückzug wie bei der Tanzwucht.

00:14:11: Das heißt eine Psychose.

00:14:14: also meine Diagnose ist es keine Psychose.

00:14:18: Was die da erlebt haben, das ist völlig auszuschließen.

00:14:21: Denn zu viele Menschen haben die identische Erscheinung was eigentlich nicht möglich ist und die Jünger tun das Gegenteil von dem was man nach einer Massenpsychose tun würde denn sie ziehen sich nicht zurück und Sie werden nicht gewalttätig sondern es entsteht Frieden und Gemeinschaft.

00:14:46: dieses vorübergehende Phänomen F- Passt einfach nicht, weil wir leiden dann immer noch an dieser Psychose.

00:14:54: Wir haben immer noch Frieden miteinander, sonst säßen wir hier nicht und die Gemeinschaft ist da!

00:15:01: Bei der Auferweckung ist Jesus nicht einfach wiederbelebt worden.

00:15:05: Wir kennen die Story von Lazarus – Der Stab wurde nach paar Tagen von Jesus wieder auferweckt und musste dann nochmal sterben.

00:15:15: Wo ich gerade denke?

00:15:16: also es überlegt mal du bist gestorben?

00:15:18: Du bist im

00:15:18: Himmel?!

00:15:20: Und dann musste er aus dem Grab wieder raus, ich hätte mich gewährt.

00:15:23: Ich glaube nicht an einer lazeren Stelle egal!

00:15:26: Aber er musste wieder sterben und bei Jesus ist es anders.

00:15:31: Er ist offensichtlich in eine andere Existenzform verwandelt worden denn er starb nicht wieder sondern es kam Himmelfahrt.

00:15:39: das hatten wir letzte Woche.

00:15:42: Das heißt Zeit-und Raum funktionieren bei Jesus anders als wir das so gewohnt sind.

00:15:49: Fremd, aber vertraut.

00:15:53: Gleichzeitig!

00:15:56: Die Wunden sind da – man erkennt seine Stimme und seine typischen Gesten und Bewegungen – und trotzdem ist alles ganz anders.

00:16:04: Maria Magdalena verwechselt ihn erst mal mit dem Gärtner und die Emma aus Jünger erkennen ihn stundenlang nicht.

00:16:11: Was aber passiert?

00:16:13: Maria Magdelena in dem Moment wo Jesus ihren Namen sagt, ist sie so berührt.

00:16:18: Das ist so persönlich offensichtlich, hat sie sofort in der Art und Weise wie Jesus ihren Namen genannt hat gemerkt.

00:16:24: Er isst es!

00:16:25: Das berührt Sie tief im Herzen.

00:16:27: die Emmaus Junge auch als er das Brot nimmt und das Gebet spricht.

00:16:33: da geht Ihnen alles auf und Sie wissen genau wer er ist.

00:16:37: Der Auferstandene spricht die Seele an bevor der Verstand versteht was denn da überhaupt ist und wer er.

00:16:47: Jesus bringt Seele und Verstand, Herz- und Hirngefühl und Handeln zusammen.

00:16:56: Und genau das dieses Zusammenspiel von Theologie und Glaube, von Denken und Gefühl, der Vereinigung unserer ganzen menschlichen Fähigkeiten – genau das ist das Thema dieser vierzig Tage!

00:17:12: Da bleibt Jesus ja privat bei den Jüngern.

00:17:15: Der macht keine großen Diskussion mehr mit Schriftgelehrten, der macht keine Großversammlungen mehr wo er tausenden Leuten predigt.

00:17:23: Die Jünger und Jesus die sind nah beieinander Und in dieser Nähe verstehen die Jüngern was das mit den biblischen Lehren auf sich hat.

00:17:34: hier kommen also Theologie und Glaube Gehirn Denken Logik und Gefühl und die emotionale Nähe Mit Jesus, das kommt zusammen.

00:17:47: Und die emotionale Nähe Jesu ist nötig um diese ganze Theologie überhaupt verstehen zu können, die dahinter steckt.

00:17:54: Deswegen brauchen wir Pfingsten damit wir auch jetzt Jesus nahe sein können.

00:18:00: Damit er uns in allen Ebenen unseres Lebens unserer Menschlichkeit begegnen kann durch den heiligen Geist.

00:18:08: Deswegen ist es auch so gut dass der Wedwur will damit er uns auch erreichen kann, wo er will.

00:18:14: Nämlich überall in allen Aspekten unseres menschlichen Seins.

00:18:20: In den vierzig Tagen verwandeln sich die Freunde Jesu Die einfach mal die Jünger und die Schüler waren, die Jesus hinterhergelaufen sind, die ihm zugehört haben.

00:18:32: In dieser Zeit, in diesen vierzig Tage verwandlen sie sich zu geistlichen Partnern Gottes.

00:18:43: Sie werden verändert zu geistlichen Partnern Gottes.

00:18:47: Das merkt man denn schon, nicht?

00:18:50: Also nach Pfingsten predigten die Apostel auf eine Weise, die vorher völlig unmöglich gewesen war für sie.

00:19:02: Der Petrus, der war ja verzweifelt, dass er Jesus verraten hatte und fünfzig Tage später bei Pfingston die dreitausend Menschen, die waren von seiner Predigt so überwältigt dass sie sich taufen ließen.

00:19:17: Dann Thomas der einen Beweis brauchte weil er nicht glauben konnte.

00:19:24: aber das Jesus ihm begegnet ist ihm diesen Beweis gegeben hat in dem er ihn berühren konnte hat ihn so verändert dass er hingegangen ist das Evangelium verkündete und sogar dafür gestorben ist als Märtyrer in Indien.

00:19:41: Was hat die Menschen so verändert?

00:19:44: Anseht die Berias, die Jünger waren Fischen gegangen und wir haben nichts gefangen.

00:19:53: Das Netz ist leer!

00:19:55: Das sind doch Profis, Mensch sie wissen doch wie das geht.

00:19:58: Und jetzt schon wieder nix gefangen.

00:20:00: also das ist schon wirklich frustlich nicht ein kleiner Fisch.

00:20:04: und dann steht da im Sonnenaufgang jemand am Ufer und ruft so rüber Meine Kinder, habt ihr nichts gefangen?

00:20:14: Und dann steht da im Johannes Evangelio nur nein.

00:20:19: Ich wundere mich warum die nicht so ein bisschen anders reagieren.

00:20:23: Vielleicht war das im Johannes peinlich aufzuschreiben wie sie wirklich reagiert haben denn die kommen aus der Nacht.

00:20:30: und da kommt jemand und sagt meine Kinder es ist doch übergriffig.

00:20:34: Das kann man doch zu erwachsenen Männern nicht sagen!

00:20:38: Und dann sagen sie Antworten einfach nein.

00:20:41: Vielleicht haben Sie gesagt, boah nein siehst du doch Leer!

00:20:45: Was soll der Quatsch?

00:20:47: Gut hat er nicht aufgeschrieben.

00:20:49: ich denke mir das so.

00:20:51: und dann sagt dieser Typ da werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus.

00:20:57: Sie wissen genau dass das nutzlos ist und dann stelle ich mir so vor steht er nicht?

00:21:03: aber stellt ich mir sofort der Petrus so ganz Petrus mäßig genervt, verzieht das Gesicht.

00:21:11: Als wollte er sagen, wenn du meinst schlauer zu sein ans Wirt dann guck dir das an und erwürft das Netz so lässig rechts raus.

00:21:20: und in dem Moment wo er so ganz lässigt das wieder reinziehen will kippt das Boot plötzlich auf die rechte Seite dass es fast kennt hat und sie kriegen das volle Netz mit den Fischen einfach nicht mehr ins Boot weil das so voll ist.

00:21:34: Merkt Johannes, mir das haben wir schon mal erlebt.

00:21:37: Als Jesus uns berufen hat, da kamen wir auch ohne Fische vom Fischen und Jesus hat genau dasselbe getan.

00:21:42: Da geht bei ihm ein Licht auf!

00:21:44: Jesus hat wieder so Jesus typisch gehandelt und Johannes versteht – Das ist der Herr!

00:21:50: Und der Petrus?

00:21:52: Er ist geschockt.

00:21:54: Erstmal noch das schlechte Gewissen weil er Jesus verleugnet hat und jetzt hat er ihn auch noch so herablassend behandelt.

00:22:01: Was macht er?

00:22:03: Der springt ins Wasser und paddelt wie irre zu Jesus zurück.

00:22:07: Und was sieht er da?

00:22:10: Der Auferstandene, der durch verschlossene Türen geht hat Brot- und Fisch eingekauft und seinen Freunden Frühstück gemacht!

00:22:19: Was bedeutet das jetzt?

00:22:22: Gemeinsames Essen ist noch mehr als heute damals... etwas, wo Zusammengehörigkeit und Vertrauen zugehört.

00:22:33: Man gehört zusammen, man teilt Zeit miteinander, man Teilt Leben miteinander.

00:22:38: Man ernährt sich miteinander.

00:22:40: Das ist Zusammenhörigkeit Und Vertrauen was beim Essen entsteht.

00:22:44: und jetzt kommt der Schöpfer und bittet seine Geschöpfe zur Tisch.

00:22:50: Er schenkt Zusammengehöhigkeit und vertrauen.

00:22:53: Der Schöpfer seinen geschöpfen und er den Tod überwunden hat Der ist mit den Sterblichen.

00:23:02: Er will mit ihnen leben, der Ewige bedient die Verlorennen und sagt damit wir gehören

00:23:12: zusammen.".

00:23:14: Das ist mal eine Aussage!

00:23:16: Dass der ewige den Verlorenen sagt, wir gehören zusammen und er bedient sie noch.

00:23:23: Ein Verdauungsspaziergang im Anschluss – wenn Sie miteinander reden wollen müssen Sie miteinander gehen.

00:23:31: Jesus und Petrus, die haben da noch was zu klären.

00:23:36: Diese Sache mit der Verleugnung.

00:23:38: Und Jesus fragt dreimal, Petrus liebst du mich?

00:23:45: Er sagt das dreimal so oft wie Petrus ihn verleugnet hatte.

00:23:50: Und Petrus antwortet dreimal ja Herr Du weißt dass ich Dich liebe Wenn wir mal im Originaltext genauer hingucken, gibt es aber in dem Gespräch verschiedene Abstufungen.

00:24:03: Jesus schwächt seine Frage immer mehr ab als wollte er Petrus nicht überlasten mit seinen Anforderungen oder so.

00:24:13: Die erste Frage ist liebst du mich mehr als die anderen hier?

00:24:18: Und beim zweiten Mal fragt Jesus nur noch Liebst Du mich?

00:24:22: und beim dritten Mal fragte er nur noch Petrus bist du mein Freund?

00:24:29: Wenn der Petrus jetzt so petrusmäßig laut behauptet hätte, keiner liebt dich so wie ich!

00:24:36: Hätte Jesus zurecht gefragt, warum haste mich dann verleugnet.

00:24:41: Aber Petrus ist demütig geworden.

00:24:44: Das isst dem sowas von peinlich.

00:24:47: Der isst sich selbst peinlig nach diesen ganzen Szenen und er sagt einfach nur Herr Du weißt Ich hab Dich gern.

00:24:57: Der vermeidet das Wort Liebe, weil er das schon zu groß findet für das was er getan hat.

00:25:02: Ja ich habe dich gern!

00:25:04: Das ist Bescheidenheit, Demut klein laut.

00:25:09: Aber nach jeder Frage die Jesus stellt und wo Petrus darauf antwortet gibt Jesus ihm ja einen Auftrag und der steigert sich immer mehr.

00:25:21: Der erste Auftrag ist Hüte meine Lämmer Bleibt bei den kleinen Schäfchen im Stall und pass auf sie auf.

00:25:27: Süß!

00:25:30: Und beim zweiten Mal sagt Jesus, bewache meine Schafe.

00:25:35: Dahinter steckt die Szene dass er mit der Herde auf die Weide geht, die eingezäunt ist und dazu sieht das die Tiere gut versorgt sind.

00:25:45: Und beim dritten Mal sagt Jesus etwas, dass man so deuten kann wie Ziel mit der gesamten Herde von Alten bis Kleinen und Jungen scharfen durch das Land.

00:25:56: Sie, dass sie was zu essen kriegen.

00:25:58: und pass auf sie auf!

00:25:59: Was ein Schäfer eben tut, der zieht mit seinen Schafen über Land und muss auf sie achtgeben.

00:26:05: Das ist das, was Jesus den Petrus zuletzt sagt.

00:26:09: Also von dem... Pass mal auf da hat die kleinen Viecher im Stall nichts oder so?

00:26:13: bis hin mit der ganzen Herde durchs Land zu ziehen und auf sie achten.

00:26:18: Das ist ein Hirte mit Verantwortung!

00:26:23: Und je bescheidener Petrus wird, desto mehr steigert Jesus die Aufgabe.

00:26:31: Jesus schenkt den Petrus sein Vertrauen.

00:26:36: Jesus gibt dem Petrus eine neue Identität.

00:26:42: Vorher sollte er ja Menschenfischer werden als Jesus ihn berufen hat mit den anderen Jüngern Und das mit den leeren Netzen, das sieht schon so aus.

00:26:52: Das habt ihr aber nicht hingekriegt.

00:26:54: und jetzt sagt Jesus ihm – du bist jetzt kein Fischer mehr!

00:26:58: Du weidest und versorgst meine Herde.

00:27:02: Du bist für die Gemeinde Jesu Christi da.

00:27:05: Du ist der verantwortliche Hürte der Gemeinschaft.

00:27:10: Jesus kennt ja den Petrus mit seinen ganzen Schwächen, mit seiner ganzen Lebensgeschichte.

00:27:14: und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen Weil der Petrus weiß, wie sich das anfühlt zu scheitern und weil er Petrus gelernt hat was er alles für ein Quatsch macht in seiner energiegeladenen Art und Weise.

00:27:29: Gerade deswegen, weil Petrus gemerkt hat wie man scheitert und deswegen immer demütiger geworden ist gerade deswegen gibt Jesus ihm diese riesengroße Aufgabe Und dafür brauchen wir Pfingsten den heiligen Geist Der uns unsere Aufgabe gibt.

00:27:49: Petrus hat Seine bekommen, die anderen Jünger haben ihre gekommen.

00:27:52: Das ist die Gnade, die wir in der Gegenwart Gottes erleben, die Wir in der gegenwahrt Jesu erleben.

00:27:58: das hat was sehr Emotionales merkt ihr?

00:28:00: Das ist nicht nur Theologie und Logik!

00:28:03: Das betrifft uns in unserem ganzen Menschsein und deswegen brauchen wir den heiligen Geist, der uns in unseren ganzen Menschen sein in unserer ganzen Persönlichkeit berühren kann.

00:28:16: Er sucht die Gebrochenen, er geht zu denen, die nichts gefangen haben und deren Netze leer sind.

00:28:30: Er geht zu den der so schwach ist dass er Jesus verleugnet hat als es hart auf hart kam.

00:28:37: Er gibt dem Thomas das was er braucht um überhaupt glauben zu können!

00:28:42: Das konnte Thomas nicht von sich selbst.

00:28:44: Er brauchte das, dass Jesus ihm das gibt damit er glauben kann.

00:28:48: und die Emma aus Jünger, die ja nix verstanden haben, die hat er so lange begleitet und denen die ganzen theologischen Fragen beantwortet und ihnen dann dieses Zeichen vom Brot gegeben, dass sie verstehen konnten.

00:29:00: Er hat sie so lange begeitet bis Sie verstanden habe!

00:29:04: Und dann ranten die los den ganzen Weg zurück mitten durch die Nacht Um den anderen zu erzählen, oh er ist da!

00:29:11: Was haben wir erlebt?

00:29:13: Das hat dir bewegt.

00:29:16: Und Maria Magdalena... Man muss wissen damals durften Frauen vor Gericht nicht aussagen weil sie einfach nicht menschlich genug waren um Zeugnis zu geben, um Zeugen in Gerichtsverhandlungen zu sein und Maria Magdalenna ist die erste Zeugin und die erste Predigerin der Auferstehung Jesu.

00:29:40: Diese vierzig Tage, das ist die göttliche Umkehrung der Verhältnisse.

00:29:47: Der Aufnerstandene kommt auch zu dir – genau da wo deine Wunden tief sind, wo es dir wehtut!

00:29:56: Er kommt zu dir, wo du Angst hast, wo die Nacht finster ist….

00:30:02: er kommt zu Dir, wo Du hart gearbeitet hast und Deine Netze sind leer geblieben... in Aufgaben, in denen du versagt hast und er sendet dich da hinein und gibt dir seinen heiligen Geist damit du die Aufgaben erfüllen kannst.

00:30:22: Jesus schenkt dir seine Freundschaft wo du dir selber peinlich bist.

00:30:28: Jesus ist bei dir wo deine Zweifel so groß sind dass du nicht mehr glauben kannst.

00:30:35: Da kommt Jesus hin!

00:30:38: Und dann geht er auch noch mit dir und bringt was zu essen.

00:30:41: mit Pfingsten schenkt Jesus uns den Heiligen Geist, damit du und ich in seiner Nähe sein können.

00:30:52: Nein nicht wir sind in seiner nähe sondern er ist in unserer Nähe!

00:30:57: Dass Jesus uns seinen Heiligen geist gibt.

00:31:00: und Paulus schreibt wenn wir an Jesus glauben sind wie ein Tempel des heiligen Geistes.

00:31:05: da wohnt Jesus in uns.

00:31:07: näher geht nicht Und wir sollen dem Heiligen Geist gehorchen, damit wir die Aufgabe, die Jesus uns gibt erfüllen können.

00:31:19: Wir sollen diese Aufgabe auf eben diese Art und Weise erfülle wie er es will!

00:31:29: Bei Petrus lernen wir, dass wir seine Aufgaben erfüllten – demütig, klein laut aber heilig und wirksam Amen.

00:31:48: Mir ist eingefallen, ich sollte mal in einer zehnten Klasse in der Realschule im Religionsunterricht über frei evangelische Gemeinden was sagen.

00:31:58: und die Religionslehrerin die stellte natürlich auch theologische Fragen.

00:32:01: das war da eine nette Truppe und so.

00:32:03: dann habe ich natürlich viel über Jesus geredet diese ganze Theologie die wir so in der freien evangelischen Gemeinde haben.

00:32:08: und nach dem Unterricht kommt einer dieser jungen Männer zu mir und sagt sehr höflich Lieber Pastor Wader, das war ja sehr interessant.

00:32:20: Aber ich persönlich halte des Christentum für eine Krücke und ... Ich mochte diesen Kerl gleich, der war wenigstens ehrlich und er war dabei freundlich.

00:32:32: Und dann habe ich ihn gefragt Wenn Sie sich ein Bein brechen würden?

00:32:37: Wären sie da nicht sehr froh über Krücken damit sie noch ein bisschen gehen können?

00:32:42: Und er so, ja klar, sicher würde ich mich freuen.

00:32:45: Sehe ich ja hier alte Leute und wenn jemand verletzt ist oder eine Krücke ist schon wirklich gut, würde ich sich freuen.

00:32:51: Ja sag' ich!

00:32:52: Wenn Sie beide Beine brechen würden, wären sie da nicht froh, wenn Sie ein Rollstuhl hätten damit Sie sich fortbewegen können?

00:32:58: Er sagt ja ja klar wäre ich froh wenn ich das hätte.

00:33:02: Dann habe ich ihm gesagt wissen Sie Ich bin ein gebrochener Mensch genau wie Sie.

00:33:10: Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der nicht an irgendeiner Stelle seines Lebens gebrochen wäre.

00:33:15: Und je älter man wird, desto mehr Brüche sammeln sich

00:33:19: da.".

00:33:21: Ich bin dreimal so alt damals gewesen wie dieser junge Mann und ich kann Ihnen sagen, ich hab einiges gesammelt.

00:33:29: Aber habe auch gesagt, ich bin sehr dankbar denn ich kann mit diesen ganzen Lebensbrüchen mich auf Jesus stützen!

00:33:39: Und während ich mich auf Jesus stütze, heilt er meine Brüche und macht mich nach und nach heil- und repariert mich.

00:33:47: Das hab' ich auch schon erlebt!

00:33:49: Des Brüchen geheilt wurden und nicht mehr wehtaten.

00:33:53: Und das kommt immer wieder.

00:33:56: Das Christentum ist ne Krücke.

00:33:58: Ist mal sicher.

00:34:00: Aber Jesus is die einzige Krücke, die auch noch

00:34:03: heilt.".

00:34:06: Dann sind wir in die Pause gegangen...

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