GOTT begegnet dir in der LEERE

Shownotes

Am 7.6.2026 war Prof, Dr. Wolfgang Heinrichs der Prediger in der Freien evangelischen Gemeinde Wuppertal-Barmen. Es ist erstaunlich, wie sehr Gott gerade in schwierigen Zeiten - wenn man sich so richtig leer fühlt - plötzlich anwesend ist. Jesus sagt, dass die Menschen glücklich sind die Leiden. Was???
Es gibt spannende Antworten in dieser Predigt.
Wir wünsch dir viel Segen und Fülle Gottes beim Zuhören.

Transkript anzeigen

00:00:00: Aus Römer zwölf, die Verse neun bis einzwanzig.

00:00:04: Die Liebe sei ohne falsch!

00:00:07: Hast das Böse hängt dem Guten an.

00:00:10: Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich.

00:00:15: Einer komme dem anderen mit Ererbietung zuvor.

00:00:20: Seit nicht träge in dem was ihr tun sollt.

00:00:23: Seit brennend im Geist dient dem Herrn.

00:00:28: Seit fröhlich in Hoffnung geduldig in Trübsal Behaarlich in Gebet.

00:00:36: Nehmt euch der Nöte der Heiligen an!

00:00:39: Übt Gastfreundschaft, segnet die Euch verfolgen, segnet und verflucht sie nicht.

00:00:48: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

00:00:54: Seit eines Sinnes untereinander.

00:00:57: Trachtet nicht nach hohen Dingen sondern haltet Euch zu den niedrigen.

00:01:03: Haltet Euch nicht selbst für klug.

00:01:07: Vergeltet niemandem Böses mit Bösen.

00:01:11: Seid auf gutes Bedacht gegenüber jedermann!

00:01:15: Es ist

00:01:15: möglich, so viel an euch liegt, So habt mit allen Menschen Frieden.

00:01:22: Recht euch nicht selbst meine Leben Sondern gebt Raum dem Zorn Gottes Denn es steht geschrieben Die Rache isst mein.

00:01:30: Ich will vergelten, sprich der Herr Viel

00:01:33: mehr.

00:01:34: Wenn dein Feind hungert, So gib ihm zu essen.

00:01:38: Durstet ihn, so gib ihm zu trinken.

00:01:42: Wenn du das tust, so wirst du voregekohlen auf sein Hauptsammel.

00:01:47: Lass dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit

00:01:53: Guten.".

00:02:12: Aber nun zum Thema dass ich hoffentlich ihr könnt mir das gleich rückspiegeln ob es auch richtig ist überschrieben habt.

00:02:19: mit Gott begegnet uns in der Lehre und dazu der die zweite Seelichpreisungen, beim letzten Mal habe ich die erste.

00:02:28: Ich komme noch mal drauf zurück.

00:02:32: mit euch gehört aber hier die Zweite sehlich.

00:02:36: die der Leid tragen denn sie sollen getröstet werden und damit endet sich schon sehlig.

00:02:44: die der leid tragen den Sie sollen getrüstet werden also wenn du dich ganz bei Trost bist ihr bist du richtig.

00:02:55: das ist schon merkwürdig.

00:02:56: Jesus gratuliert hier denen die leidtragen und die traurig sind.

00:03:01: Er spricht diejenigen an, deren Schmerz sich so kann man das wörtlich übersetzen in säufzenden Worten oder lauten Schreien äußern wo die Trauer so tief im Herzen sitzt dass wir eingeengt sind und Angst haben.

00:03:20: Und von genau diesen Menschen ausgerechnet von denen sagt Jesus, dass sie glücklich sind dass man Ihnen gratulieren könnte.

00:03:30: Wie können wir das nun wieder verstehen?

00:03:33: Ist jemand glücklich, dürfen wir dem wirklich gratulierend der so in seiner Trauer festsitzt, dass er allein da gar nicht mehr herausfindet und auch keinen Ausweg mehr weiß, halten wir fest unser Denken ist nicht das Denken von Jesus!

00:03:55: Wir denken unserer Leistungsgesellschaft gewöhnlich anders Wer sein Leid rausschreit, wer es autet.

00:04:04: Ist das nicht ein Jammerlappen?

00:04:07: Holsuse, Memme, Schwächlinge Nicht durchsetzungsfähig und nicht lebensfähig Ein Weichei für diese Welt überhaupt nicht geeignet Und erst recht nicht ihr gewachsen Soll der oder die doch ihren Sein Kummer Für sich behalten.

00:04:29: Ich kann es gar nicht gebrauchen Dieses ewige Gepläre und Gestöne Mein eigenes Nicht und auch nicht das der Anderen.

00:04:39: Jeder, so denken wir oft hat doch sein Päckchen selbst zu

00:04:45: tragen.".

00:04:47: Und dann sagt uns Jesus durch den Apostel Paulus und anderen einer Trage des anderen Lasten wie geht es weiter?

00:04:56: So wunderbar!

00:05:03: Du warst zuerst aber du warst lauter.

00:05:08: Ich hoffe was haben alle verstanden?

00:05:09: Das ist das Gesetz Christi.

00:05:11: ja dass einer des anderen Last trägt.

00:05:15: Selig, die geistlich Armen so war – die erste Seligpreisung.

00:05:19: vielleicht eine Überspürft über dem Ganzen?

00:05:23: Und jetzt denken wir wieder zurück!

00:05:25: Ihr erinnert euch vielleicht oder manche an das Leere und an das volle Glas.

00:05:32: Leeresglas, volles Glas.

00:05:35: Wo passt mehr rein?

00:05:38: Natürlich in das leere Glas.

00:05:42: Und deshalb auch dieser Satz Gott begegnet uns in der Lehre.

00:05:48: Offen gestanden, wir wünschen uns einen Leben ohne Leiden.

00:05:53: Darauf hoffen wir und alles andere ja.

00:05:55: das stört uns nur!

00:05:58: Aber auch und gerade dass Leid und die Trauer in unserem Leben sind im Jesus Christus aufgehoben.

00:06:05: Die Leidtragenden stehen nicht wie es einmal der Literat Wolfgang Bräuchert formuliert hat sie stehen nicht draußen.

00:06:13: vor der Tür sind keine verlochene Generation.

00:06:18: Ja, er will dich und mich, will uns trösten und ist dir

00:06:24: nahe.".

00:06:24: Und wenn wir uns das sehr bewusst machen beim Einatmen und beim Ausatmen Er isst ihr näher als dein eigener Atem.

00:06:34: Du bist Jesus wichtig!

00:06:38: Und wenn die ganze Predigt viel zu langmal wieder war dieser Einsatz soll halten bleiben Jesus wichtig und auch das Leiden der Menschen um uns herum.

00:06:54: Dies ist Jesus wichtig!

00:06:57: Und dann immer unsere Gefühle und unsere Gedanken, wir wünschen uns ja beides gerne weit weg.

00:07:06: Unser eigenes Leid – unnatürlich auch das Mitleiden.

00:07:13: Dann entstehen zwei Kontrastebenen die nicht zueinander passen, dies aber um Gottes Willen gar nicht geben darf.

00:07:25: Es ist der Kontrast zwischen der puren Sektlaune und dem Gefühl völlig ausgetrocknet zu sein, weit weg vom lebendigen Wasser entweder oben auf oder ganz unten.

00:07:37: zwei Welten – die harmonieren nicht miteinander.

00:07:42: Um das nun etwas besser zu verstehen habe ich zwei Beispiele.

00:07:49: Das erste Beispiel bezieht sich auf das persönliche Leid dem ausgetrockneten Glas.

00:07:56: Stellt euch eine Frau vor, die unerwartet ihren Arbeitsplatz verliert?

00:08:01: Ein Arbeitsplatz an dem sie jahrelang gehangen hat und ihr Herzblut daran klebte!

00:08:09: Ihre Kolleginnen und Kollegen feiern am Wochenende kurz bevor es in den Urlaub geht können wir uns sehr gut vorstellen.

00:08:17: da gibt's eine Party und da herrscht Sektlaune.

00:08:22: Die Welt dreht sich feiernd weiter.

00:08:25: Sie selbst aber sitzt zu Hause und fühlt sich innerlich völlig ausgetrocknet, unfähig sich zu freuen.

00:08:31: Ihr Lebensentwurf ist wie ein leeres Glas!

00:08:37: Ihr eigenes Leid ist in diesem Moment sehr nahe.

00:08:41: Die Fröhlichkeit der anderen uneinendlich weit weg und fühlte sich fast an als würden sie

00:08:49: verhöhnen.".

00:08:51: Und Jesus spricht genau in diese Situation hinein und spricht seelisch wieder Leid tragen.

00:08:58: Was heißt das für Sie?

00:09:00: Ich denke, sie muss ihrer Trauer keine Maske aufsetzen!

00:09:05: Gott mutet ihr nicht zu sofort wieder zu funktionieren.

00:09:09: Mitten in dieser Lehre und dem Gefühl vom lebendigen Wasser getrennt zu sein darf sie darauf vertrauen dass dieser Zustand nicht das Ende ist.

00:09:21: Der Schmerz wird angenommen.

00:09:24: In dieser tiefen Dunkelheit beginnt die leise Zusage von Trost und eine neue Perspektive eröffnet sich ihren Sinnen.

00:09:35: Vielleicht kann sie sogar jetzt mitlachen, aber nun ein zweites Beispiel, das bezieht auch die Erfahrung des Leides anderer – das Leid der Mitmenschen!

00:09:52: Und wie schwer es doch ist, mitzuleiden?

00:09:55: Ein Mann erfährt dass der Ehepartner eines guten Freundes schwer erkrankt ist.

00:10:02: Die erste menschliche Reaktion ist oft der Impuls des Rückzugs, man ertappt sich bei dem Gedanken.

00:10:09: diese Situation wünsche ich mir doch weit weit weg von meinem eigenen Leben weil die Konfrontation mit der Krankheit die eigene heile Welt infrage stellt.

00:10:24: das vermeintlich volle Glas is bedroht.

00:10:28: Man hat Angst vor dem Mitleid, weil das Mitleiden emotional schwer wiegt und die eigene Komfortzone unterbricht.

00:10:37: Es fällt uns schwer, dass Leit andere auszuhalten, weil es uns an unsere eigene Verwundbarkeit erinnert – und wir wünschen uns diese Störung in unserem Leben meist nicht!

00:10:51: Aber auch da gilt das Wort selig, die das Leid tragen?

00:10:56: Denn sie sollen getröstet werden.

00:11:01: Wenn dieser Mann sich trotz seiner Angst entscheidet den Freund zu besuchen, bricht er aus seiner Wohlfühlzone heraus.

00:11:10: Er trauert mit!

00:11:12: Er bringt nicht die perfekte Lösung aber erteilt die Ohnmacht.

00:11:19: Was will uns dieses Wort so verstehen geben?

00:11:22: Die Seligpreisung zeigt hier die Kraft im zwischenmenschlichen Bereich indem wir das Leid einfach nicht wegschieben sondern sein lassen und Der Gegenwart Gottes lehren.

00:11:38: Wie erfahrend der Trost kommt oft durch Hände und Worte von Mitmenschen, die das lebendige Wasser der Hoffnung wieder nahebringen – beinet mit den Beinenen!

00:11:49: Und da gilt es ein Grundsatz zu erkennen nur keine Hemmungen vor der eigenen Verletzlichkeit sagt sich einfach nicht wahr?

00:12:02: Da mag jemand denken dass er doch seine Schwachheit, seine Traurigkeit am besten nicht weitererzählt.

00:12:09: Vielleicht kennt ihr das ja auch, ich jedenfalls habe sie so gehört schon von Jugend auf.

00:12:15: Ein dünne Weint nicht bekannt oder damals als man noch Indiana sagen durfte Indianer kennen keinen Schmerz.

00:12:28: Diese Sätze spugen uns im Kopf und wir befürchten wenn der andere meine Tränen sieht merkt er gleich dass mit meinem Leben nichts stimmt.

00:12:41: Gegenüber Menschen haben wir gelernt, dass eine harte Schale durchsetzungsfähiger ist als so ein weicher Kern und deshalb geben wir uns ungern unsere Verletzlichkeit zu.

00:12:53: Wir scheuen uns vor dem, ich brauche noch mal einen anderen Ausdruck sich nackig machen.

00:12:58: Ich weiß nicht ob ihr den kennt?

00:13:02: Sich nackige machen bloßgestellt sein, das sind übertragenen Sinne.

00:13:05: Wir haben Angst davor, dass jemand sieht wie es um uns steht, wie wir wirklich sind.

00:13:11: doch nur arme verletzliche Würstchen, die Fehler gemacht haben sich selbst reingeritten haben oder auch denen übel mitgespielt wurde.

00:13:23: Wir scheuen uns davor offen und ehrlich zu sein und manche Geheimnisse preiszugeben.

00:13:30: Wer im Gespräch noch mal ein anderes Bild die Hosen runterlässt und völlig rein Tisch macht stellt sich im übertragenen Sinne bloß Das sieht der andere, wer ich wirklich bin und dass das eben nicht das Topmodel ist oder der Superstar nach dem angeblich ganz Deutschland sucht.

00:13:54: Jemand, der leid hat und traurig ist Zweifel hat und vor allem daran zweifelt ob der Anderen überhaupt versteht in seinem Schmerz Er denkt am Ende macht er sich nur bei mich lustig Und ich muss außerdem schaden auch noch den spott tragen.

00:14:13: Jesus aber garantiert, mir kannst du wirklich alles sagen und ich kann dir helfen.

00:14:21: Und ich will es auch tun.

00:14:24: Darum schäme dich deines Kummers nicht und deiner Tränen nicht.

00:14:29: Sei froh, denn seelich die der Leid tragen sie sollen getröstet werden!

00:14:37: Ist das wahr?

00:14:39: Nulis sagt.

00:14:40: jedenfalls jemander etwas vom Leiden versteht.

00:14:43: Wenn wir in den Evangelien einmal nachlesen dann uns.

00:14:47: dann begegnet uns Jesus als derjenige, der Leid ertrug.

00:14:52: Wir hätten ein falsches Jesusbild wenn wir meinten es sei der Kuhle die in das Leid dieser Welt nichts anginge.

00:14:59: er sei jemand der sich distanziert.

00:15:01: nein er distanzierte sich überhaupt nicht.

00:15:03: dieser jesus er sagt nicht selbst schuld sie jetzt allein zu wie du da wieder raus kommst oder du hast dir die Suppe ja auch selbst eingebrockt.

00:15:16: Nein, Jesus tut etwas anderes und wir sehen das in den Evangelien.

00:15:21: Jesus weint!

00:15:24: Er weint über Jerusalem als er die Stadt sieht in ihrer Verlorenheit.

00:15:30: Er weinet über Lazarus seinen Freund der gestorben war.

00:15:33: Er zittert und zagt und schwitzt im Garten Gezema, während seine besten Freunde eingeschlafen waren und nicht kapierten dass dieser Jesus kurzer Vorstand unschuldig abgeschlachtet zu werden.

00:15:47: Er wird mit einem Lamm verglichen, das vor dem verstummt, der ihm den Hals durchschneidet.

00:15:56: Und zuletzt stirbt er mit einem lauten Schrei.

00:15:59: Der Hebräer-Brief sagt das ganz deutlich Jesus hat mit starkem Geschrei und Tränen Gebete und flehentliche Bitten vor Gott gebracht.

00:16:09: Er ist also kein Leidloser.

00:16:12: Kein unberührter Sunnyboider sagt glücklich die Leidenden sondern einer der das Leid in seinen tiefsten Tiefen auch ausgelotet hat.

00:16:24: Er ist durch das Leit hindurchgegangen bis dorthin, wo er Schrei verhalte und der Tod ihn erreichte.

00:16:37: Und genau darum ist es wahr!

00:16:40: Weil Jesus den Weg zum Kreuz geht und es keinen Leiden gibt, dass er nicht selbst durchgemacht hat, darum gilt es seelisch die dann leid tragen.

00:16:47: sie sollen getröstet werden.

00:16:49: Das Kreuz durchbricht das Leiden Und wenn wir, das ist ja schon aufgebaut.

00:16:55: Wenn wir gleich das Abendmahl miteinander feiern hören wir Jesu Worte!

00:17:00: Das ist mein Leib der für euch hingegeben ist?

00:17:03: Dass es mein Blut das für dich vergossen wird.

00:17:07: Ich für Dich sehen wir auf dem Ausmaß des Leidens in dieser Welt.

00:17:18: Angesichts des Leitens scheint es unbegreiflich dass Jesus zum Leiden gratuliert etwa nicht.

00:17:32: Denken wir an die, denen wir hoffentlich unwissend selbst Leid zugefügt haben?

00:17:38: Auch die sollen getröstet werden!

00:17:41: Denken mir an das Leid, dass andere uns zugefügen haben – wie viele mögen jetzt hier unter uns sein – deren Leid so festsitzt in ihrem Leben, dass sie nicht darüber hinwegkommen und mit Menschen nicht versöhnt leben die ihnen ansonsten ganz nah stehen könnten.

00:18:04: Denken wir an die Menschen, denen Unrecht getan wurde?

00:18:07: Denken mir an nicht viele, in der auch dieser Welt leben und sterben müssen weil es Ihnen an Nahrung und guter Medizin fehlt?

00:18:16: Können wir verstehen dass Jesus sie seelig preist?

00:18:20: Denkten wir an den Menschen mit der Angst im Lacken!

00:18:24: Menschen wie auf diese Erde gequält werden, die keine Zukunft mehr vor sich sehen und nach menschlichen Ermessen auch nicht haben.

00:18:34: Du hast in deinen Gebeten einige Länder erwähnt, das ist ja schon fast unendlich wie Menschen im Sudan, im Irak, im Israel, in Libanon, im mittleren Osten und in Afrika, in Asien, in der Ukraine und ich könnte ganz viel noch erzählen was die alles durchmachen.

00:18:57: oder vielleicht noch näher.

00:19:00: jetzt hier in unserer Stadt gehen wir durch die Krankenhäuser Die Altenheim, die Sterbekammern gehen wir durch die Wohnungen.

00:19:12: Die Heime, die Arbeitsstätten und die Büros.

00:19:18: Durch jede Stadt nicht nur den Großstädten drin.

00:19:21: Das leidt das Jesus hier erwähnt von dem er redet.

00:19:27: Manchmal tue ich Folgendes.

00:19:31: Wir bewohnen ein Haus, das ist relativ oben.

00:19:35: Ein Büffrater hat keine ganz steile Hänge wie Barmen immerhin, man kann von uns ganz weit gucken.

00:19:41: und dann sehe ich mir die Häuser an.

00:19:43: Ich stelle mir vor welche Menschen darin leben Und dann fange ich an für sie zu beten Für die Menschen da drinnen sehen dich nicht kenne.

00:19:54: und Dann fällt auf einmal ein ich kenne doch einige Die mir dann noch relativ nah sind und ich hoffe dass Jesus mit dem Mut und der Kraft gibt einmal zu diesen menschen hinzugehen Bei einigen habe ich es getan die kämpfen in ihrem Leben und mein Stückchen Glück ringen, und denen es manchmal doch so satt kommt.

00:20:24: Wie viel Leid und Trauer ist hier in unserer Stadt?

00:20:29: In Barmen wohnen die Armen hat man gesagt, ne?

00:20:34: Habt ihr in der WZ diese Armenstatistik gesehen?

00:20:36: Obwohl Wuppertal die Armenleute wohnten?

00:20:41: Keiner ließ mehr WZ, aber okay!

00:20:45: Doch, habt ihr gesehen... Woand ihr, wo die meisten Armen wohnen?

00:20:53: In der Talsole genau.

00:20:55: Und deshalb haben viele Gemeinden hier ja auch ihr Gemeindehaus in der Talsole gebaut weil sie dort den Armen sehr nah sind.

00:21:06: so ist das hier.

00:21:08: es gibt viele es gibt Krankenhäuser hier in Barmen Altenheime Jugendliche auf der Straße.

00:21:17: vieler von denen wissen nicht wie sie nun eine Lehrstelle bekommen, sie haben Angst vor der Zukunft.

00:21:22: Es gibt Orte wo man Drogen kaufen kann.

00:21:25: dann gibt es Menschen die sich mit der legalen Droge Alkohol den Kopf voll dröhnen.

00:21:31: auch sogenannte Freudenhäuser gibt es in Barmen sollte man gar nicht glauben.

00:21:35: aber ich habe im Internet nachgeguckt.

00:21:39: da gibts ne ganze Menge viel unsägliches Leid bei den Menschen die ihren Körper als Ware anbieten.

00:21:49: Spielhallen gibt es.

00:21:53: Da habe ich mal eine Frau gekannt, die hat mich sogar betrogen.

00:21:57: Die sagte, sie brauchte Geld für ihr Kind weil das gerade Geburtstag feiert.

00:22:03: Sie wird ein Geburtstagsgeschenk kaufen und dann hab' ich auch Geld gegeben.

00:22:07: aber das war eine spielsüchtige Frau, die ist in eine Spielhalle danach gegangen und hat dieses ganze Geld wieder verzockt so wie in Trance.

00:22:16: So viele Menschen Und denen gilt dieses Wort Seelich, die der Leid tragen denn sie werden getröst werden.

00:22:29: Eine Verheißung und eine Mahnung zugleich!

00:22:34: Mahnung deshalb, weil Jesus nun sagt, ahnt doch meinem Beispiel nach, macht euch das zu eigen.

00:22:45: Denkt darüber nach dass diese Welt voller Leiden ist, dass sie durch Trübsale hindurchgeht.

00:22:54: die Gemeinde in vielen Stellen, die sich jetzt hier auch aufgeführt wird gezeigt, wo das der Fall ist.

00:23:10: Im Leiden dieser Welt entgegenkommen und mittendrin

00:23:16: stehen.".

00:23:18: Jakobus sagt einmal, dass es der reine und unbeflegte Gottesdienst Witwen und Weißen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.

00:23:30: Noch ein letzter Gedanke weil wir ja vom Pfingsten kommen.

00:23:35: da geht's um den heiligen Geist.

00:23:37: Wir haben heute den ersten Sonntag nach Trinitatis Nach der Dreifaltigkeit Erster Sortervertretat.

00:23:48: Gott hat uns nicht allein gelassen mit der Aufgabe dem Leiden nahezu sein, er will selbst in uns wirken und uns nahe sein – in unserem Leben und für andere!

00:24:03: Und wenn wir gleich das Abend mal feiern, dann merken wir das ja.

00:24:06: Wenn wir das Brot essen und den Wein wahrscheinlich Traubensaft trinken ist es doch so dass wir da ein Zeichen setzen, das Jesus in uns wohnt.

00:24:22: Und Jesus hat einmal Folgendes gesagt, wer euch hört, der hört mich!

00:24:27: Wer euch hört?

00:24:28: Hört mich!

00:24:29: Ihr seid also wie es sind Ein Stück Gottesgeist, Gottesleben In dieser Welt und das geschieht ganz konkret.

00:24:40: noch einmal ein Beispiel von einem Pfarrer Der einen jungen Mann besucht, den er im Gefängnis in einer Zelle vorfindet.

00:24:50: Scham und tiefe Trauer schütteln ihn, sein ganzes Leben schien verfuscht.

00:24:56: Er galt als Schande für seine Familie hatte seine Mutterschwer enttäuscht und dann erzählt er dem Pfarrer von seinem Leben.

00:25:04: da war so einiges eigentlich alle schief gelaufen, erbreitete Scherbe um Scherben vor ihm aus bis der ganze Schervenhaufen gleichsam greifbar auf den Zellenboden lag.

00:25:16: Der Pfarr berichtete ihm geduldig von Jesus dass dieser eine sein Leben wieder neu machen kann, das Zerbrochene wieder zusammenfügt.

00:25:27: Und nach dem gemeinsamen Gebet stand der junge Mann auf, kletterte zum engen Zellenfenster empor und gückte umständlich seinen Handtuch ab, daß er dort aufgehängt hatte und wo er wohl selbst hängen würde, wenn dieses Gespräch nicht gewesen war.

00:25:46: Das hat wirklich stattgefunden!

00:25:49: Dieser Mensch ist gerettet worden Und so kann Jesus Dein und noch mein Leben dadurch retten, um uns in unserer Verzweiflung aufrichten.

00:26:02: Dass das Zerbrochene geheilt wird, dass neues Leben in uns hineinkommt, dass das Leid nicht das letzte Wort hat in diesem Leben sondern, dass er im Regiment sitzt und sich das letzte Wort auch vorbehält.

00:26:21: Darum nehmen wir mit!

00:26:23: das eigene Leid vor Gott bringen, das Leid anderer wahrnehmen mit den beinenden Beinen und auf den Trost Christi vertrauen.

00:26:38: Wir bieten, ich Jesus Christus lass uns dein Trost empfangen und zu tröstern für andere werden.

00:26:47: Ahne!

00:26:51: Nun darf ich einladen zum Abendmahl.

00:26:56: vielleicht noch einmal darauf hinweisen was das Abendmal bedeutet.

00:27:03: Es ist erstens ja ein Gedächtnismal, das uns sagt.

00:27:07: Wie es tut so meinem Gedächnis, sagt Jesus uns, dass wir uns daran erinnern was er für uns getan hat und was er uns bedeutet in unserem Leben.

00:27:17: Wir erinner uns an sein Wort – An den Heiland der auch dein und mein Leben heil machen kann!

00:27:24: Dann ist das abendmal Ausdruck der Gemeinschaft mit Jesus und seiner Gemeinde.

00:27:32: Wir sind vergeben worden und ich habe vergeben, das sind die Voraussetzungen am Abendmahl teilzunehmen.

00:27:39: Wer kein versöhntes Leben führt, der sollte Brot und Kälchern sich vorübergehen lassen.

00:27:46: Wer aber diese Versöhnung wirklich erstrebt, die nur er schafft, der darf fröhlich daran teilnehmen.

00:27:54: Denn dieses Abendmal ist auch ein Freudenmal!

00:27:58: Wir freuen uns an den Gegenwart Gottes Und wir freuen uns darüber, dass er wiederkommt dieses Welt einmal zurechtzubringen und auch unser eigenes Leben neu zu ordnen zur neuen Erde und zum neuen Leben.

00:28:15: Denn Siehe ich mache alles Neue!

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