GEH' IN DEINE ABSTELLKAMMER ZUM BETEN !!
Shownotes
Am 30.8.2026 war Pastor Thorsten Wader der Prediger in der Freien evangelischen gemeinde Wuppertal Barmen. Es ging um das beten.
Tatsächlich schickt Jesus seine Leute in die Abstellkammer zum beten. Er benutzt in Matthäus tatsächlich das Wort, dass wir mit Abstellkammer übersetzen können. Und was machen wir da? Wir werden Gott begegnen!
Wir wünschen viel Segen bei deiner Reise in deine eigene Abstellkammer. Wir beten, dass du dort deinem Gott begegnest und das Leben dir gelingt.
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00:00:01: Ich lese
00:00:02: uns
00:00:03: aus Matthews sechs, die Verse fünf bis acht.
00:00:10: Wenn ihr betet macht es nicht wie die Scheinheiligen.
00:00:15: Sie stellen sich zum Beten gerne in die Synagogen und an die Straßenecken damit die Leute sie sehen können.
00:00:24: Amen das sage ich euch!
00:00:26: Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
00:00:31: wenn du betest geh in dein Zimmer und schließ die Tür, betet zu deinem Vater der im Verborgenen ist.
00:00:40: Dein Vater, der auch das Verborgene sieht wird dich dafür
00:00:44: belohnen.".
00:00:46: Sprecht eure Gebete nicht gedankenlos vor euch hin wie die Heiden denn sie meinen ihr Gebet wird erhöht weil sie viele Worte
00:00:57: machen.
00:00:59: macht es nicht so wie Sie Denn euer Vater weiß, was ihr braucht noch bevor er ihn darum betet.
00:01:24: Jesus warnt uns da in diesem Text vor dem Missbrauch des Gebetes.
00:01:31: Das erste ist wir sollen keine Fromme Show draus machen damit die anderen uns sehen.
00:01:36: dann haben wir nämlich unseren Lohn schon gehabt.
00:01:38: und das zweite ist Wir sollen das Gebet nicht als Strategie missverstehen unsere eigenen Ziele zu erreichen.
00:01:45: Klappt nämlich nicht!
00:01:48: Beten ist Reden mit Gott und wenn man miteinander redet, dann ist es eigentlich ganz gut.
00:01:52: Wenn man sich dabei in die Augen guckt, dann versteht man nämlich besser was der andere meint.
00:01:57: Wenn wir aber uns um die Menschen oder die Menschen um uns herum angucken während dem Beten, dann verstehen wir das nicht so ganz richtig, was Gott vielleicht meinen könnte.
00:02:07: Dann wäre das ja mehr ein Gespräch mit anderen Menschen als mit Gott.
00:02:11: Also Feinobacht geben wie wir beten.
00:02:15: Vor etwa forty-fünf Jahren ging es in der Jugendstunde meiner Heimatgemeinde um das Thema Gebet.
00:02:23: Unser Pastor erklärte uns, dass unsere Körperhaltung beim Gebet auch etwas über unsere Haltung Gott gegenüber aussagt.
00:02:34: und weil wir jungen frommen Leute natürlich sehr vom sein sollten wollte von uns auch jeder der Allerdemütigste Und wir haben das tatsächlich hingekriegt.
00:02:45: Es entwickelte sich, wenn wir Gebetsgemeinschaften hatten so der Wettbewerb, wer sich am tiefsten neigen konnte und wir haben es wirklich geschafft eine Viertelstunde lang den Kopf zwischen dem Knie zu halten ist echt wahr!
00:03:01: Und dann zwischendurch mal so übers Knie gucken ob die anderen genauso demütig sind.
00:03:06: was ich davon hatte war Nackenschmerzen aber ansonsten nichts.
00:03:12: Diese Körperhaltung hat ja nichts darüber ausgesagt, wie unser Verhältnis zu Gott ist.
00:03:17: Sondern das war ein Wettkampf und wir wollten von den anderen gesehen werden.
00:03:21: Guck mal, wie fromm ich bin!
00:03:23: Ich bin der Allerdemütigste.
00:03:24: Das heißt es ging überhaupt nicht um die Beziehungen zum Gott sondern es ging nur um die beziehung zu dem anderen.
00:03:30: also Wettkämpf im quasi ging am letzten um uns selbst und selbst darzustellen Und deswegen schickt uns Jesus in die Abstellkammer Nicht nur die Jugendlichen sondern eigentlich alle, die irgendwie was mit ihm zu tun haben wollen.
00:03:46: Wir sollen uns quasi verstecken vor den anderen Menschen damit wir nicht in Gefahr geraten jemanden mit unserer Frömmigkeit beeindruckend zu wollen.
00:03:58: In der Stille eines kleinen verschlossenen Raumes kannst du dich können wir uns dann Gott auch tatsächlich völlig öffnen weil eben keiner zuschaut?
00:04:11: Wir brauchen so einen sicheren Ort, wo wir wissen können da ist keiner.
00:04:15: Und wenn du dann in dieser Stille drin bist, dann brauchst du ja auch die peinlichsten Themen deines Lebens nicht verstecken!
00:04:22: Wir brauchen uns da nicht vor Gott verstecken weil der ja sowieso weiß was so in uns drin ist und in seinem Licht bleibt nichts unentdeckt.
00:04:34: Wenn man sich da vor Gott öffnet, dann zeigt man Gott nichts Neues weil er uns ja sowieso kennt.
00:04:44: Es kann eher sein, dass Gott dir und mir dann etwas Neues über uns selbst zeigt.
00:04:50: Wenn wir da nämlich irgendetwas in uns verdrängt haben, dann kann es sein, das Gott sagt guck mal hier!
00:04:55: Da müssen wir mal drüber reden.
00:04:57: Also kann sein, du was von Gott was Neues für dich lernst aber du kannst Gott nichts neues über dich erzählen.
00:05:06: ich denke mal das ist doch tröstlich.
00:05:08: alles was du in dir selbst entdeckst, ist für Gott nichts Neues.
00:05:15: Das heißt diese ganzen schwarzen und blinden Flecken die wir in uns tragen vielleicht da so eine Schuld oder eine Begierde oder irgendeinen Versagen oder irgendwelche Schmerzen auch irgendwelchen Freuden.
00:05:28: das is' Gott nix Neues.
00:05:29: das brauchen wir nicht verstecken.
00:05:31: und Gott wird mich plötzlich rot werden und die Hand vor den Mund schlagen.
00:05:34: oh!
00:05:35: das hätte ich aber nicht von Dir gedacht sondern er wird sagen, ich weiß.
00:05:41: Komm ist okay!
00:05:42: Ich werde dich nicht vernichten.
00:05:44: Ich habe dich lieb.
00:05:44: Erzähl doch
00:05:45: mal.".
00:05:48: Und dann zeigt er dir und mir etwas Neues über uns möglicherweise.
00:05:53: Dann freut er sich mit uns über das Schöne Wasser in uns findet und zeigt uns das.
00:05:58: Und dann zeigt er uns aber auch all das Böse was da so in uns drin steckt und was er aus uns rausnehmen will.
00:06:06: Denn Gott hat ja ein Ziel mit uns.
00:06:09: Der Apostel Paulus schreibt, dass so wir sollen verändert werden in das Ebenbild Christi.
00:06:15: Das heißt, wir sollen Jesus ähnlich werden und da muss dann einiges aus unserer Persönlichkeit rausgenommen werden und anderes was Jesus entspricht, muss bei uns sozusagen eingebaut werden.
00:06:28: Die Menschen um uns herum die sollen ja an uns etwas von Jesus entdecken Da soll etwas Jesusmäßiges an uns sichtbar sein Und es ist so uns verändert, wenn wir mit ihm alleine sind und dann ganz offen sein können.
00:06:46: Also offen im wahrsten Sinne des Wortes!
00:06:50: Es ist ja so jedes Haus hat eine Abstellkammer oder ein Keller.
00:06:53: das war zurzeit Jesu auch so.
00:06:55: da war das meist so ein Traum in Zentrum des Hauses weil es da am kühlsten drin war.
00:06:59: da hat man Lebensmittel und Werkzeuge aufbewahrt.
00:07:02: ihr wisst ja selber was ihr in euren Abstellkammern oder Keller räumen oder sowas alles auf bewahrt.
00:07:10: Ich glaube, es gibt in jedem Haushalt eine Schublade.
00:07:16: Wo irgendetwas drin ist und man sich denkt warum ist das immer noch da?
00:07:20: So ein Krosshaufen irgendwie.
00:07:23: Und so ist das manchmal auch in der Abstellkammer.
00:07:26: Stellt euch mal vor die Abstellkammer grenzt bei euch an die Küche an.
00:07:31: Dann geht ihr in die Küchen und grüßt all die Lieben, die dazu Mittag setzen und dann geht dir in die Abstellkammer macht die Tür hinter euch zu und kommt nicht mehr raus.
00:07:40: Die werden komisch gucken Denke ich mal.
00:07:43: Aber da hast du dann Ruhe!
00:07:46: Die Frage ist nur, was ist denn so in der Abstellkammer drin?
00:07:49: Ja ihr habt mal so kleine Werkzeuge und Dinge von denen man gedacht hat naja das kann nicht nochmal brauchen.
00:07:54: aber dass ich das gerade hier im Weg kommt in die Abstellkammer und nach zehn Jahren liegt es immer noch da und man hat's die ganze Zeit nicht gebraucht irgendwelche alten Lappen.
00:08:02: Ich hab' mal in meiner alten Abstellkammer einen halben Besenstil gefunden.
00:08:06: den muss da jemand reingeschmuggelt haben.
00:08:08: sowas braucht man doch nicht.
00:08:11: eingetrocknete Kleber, verknotete Schnüre die man eigentlich mal in Wirrenwolte und nie gemacht hat.
00:08:16: Dann abgelaufene Konserven die man wirklich wegwerfen müsste aber konserven werden doch nicht.
00:08:22: kann man die nicht doch noch behalten?
00:08:23: und so wie stehen dann darum?
00:08:25: Und dann ist ja noch die Frage bist du eher so ein Ordnungstyp alles sortiert oder beherrschst du das Chaos?
00:08:33: Je nachdem was man für einen Typ ist so sieht es dann eben auch in der Absteckkammer aus.
00:08:37: So nun gibt es in unserer Seele in unseren Seelen, da gibt es aber auch Stellen die sind wie so eine Abstellkammer.
00:08:44: Da sammelt sich alles Mögliche drin, da sind Dinge von denen denkst du neuer vielleicht kann ich das noch mal gebrauchen und die sind dann da und die hat man vergessen möglichst weil sie vielleicht auch unangenehm sein könnten.
00:09:00: So eine eingetrocknete Unzufriedenheit mit deinem Ehepartner organisiert mit irgendwelchen schimmligen Vorwürfen und die kann man dann, wenn man wütend ist so rausholen.
00:09:13: Wenn man sich nicht einig darüber ist wie man die Spülmaschine einräumt.
00:09:16: Kennt ihr das?
00:09:19: So!
00:09:20: Dann gibt es da gut konservierte und eingelegte Nichtvergebene Verletzungen.
00:09:27: Da hat dir einer in der Gemeinde mal irgendwie was Böses gesagt.
00:09:31: Das hat deine Eitelkeit zu richtigen Loch geschlagen Und das trägst du in dir und bewahrst es auf.
00:09:39: Bei der nächsten Gelegenheit wirst Du das rausholen und ihm vorwürfen, was bist Du verletzt?
00:09:44: Das wird so richtig schmerzhaft für den anderen Seil!
00:09:47: Weil das nicht vergeben ist, das gärt immer noch in Dir rum.
00:09:51: oder da sind so spitze Bemerkungen wie Schaschlikspieße.
00:09:56: Die sind dann auch in der Abstellkammer, in schönen Verpackungen.
00:10:00: Sind die drin so in frommen Worten?
00:10:02: So spitze Bemerkungen in frommem Worten und wenn du die hervorziehst, kannst du deinem Gegenüber so ganz kunstfertig eine richtig gemeine Verletzung beifügen.
00:10:12: Die liegen darum, die kannst du bei Gelegenheit rausziehen.
00:10:16: oder dann ist ja jeder von uns hat seine Lieblingssünde.
00:10:20: ein komisches Wort.
00:10:22: Bei Sünde vor Lieblungssünde zu sprechen.
00:10:24: aber ihr wisst vielleicht was ich meine.
00:10:26: Die sind ganz unten in der Seele versteckt und die holt man manchmal raus, um sie denn doch noch ein bisschen zu pflegen.
00:10:33: Vielleicht irgendwelche Süchte, böse Gedanken über andere Menschen irgendwas was einen treibt Gehässigkeiten oder noch ein paar alte Pornohefte unter den Tapetenresten unten drunter.
00:10:45: Ihr kennt euch selbst ihr wisst Was da so alles in der Abstellkammer ist.
00:10:50: Und jetzt überlegt mal Gott kennt unsere Abstellkamer ganz genau Er weiß, was in deiner und meiner Seele drin ist.
00:11:02: Und wenn du ein Ordnungstyp bist hast du vielleicht alle schön sortiert und Schildchen drauf geklebt oder es ist eben ein riesengroßes Chaos in dir.
00:11:11: aber es ist völlig okay.
00:11:13: Gott weiß was in uns drin ist und er kommt auch mit unserem Chaos zurecht.
00:11:19: Der kennt also unsere Abstellkammer ganz genau.
00:11:24: da brauchen wir uns nichts vorzumachen.
00:11:27: und dann steht da noch so ein Eimer Ganz alt und da sammelt sich so Schuld drin.
00:11:34: Die alte Schuld, die stinkt schon!
00:11:37: Und die gärt vor sich hin und irgendwann wird das Stinken vielleicht explodieren.
00:11:41: Das sind Fehler, die du längst bereuen solltest oder irgendwelche Verletzungen an anderen für die du nie wirklich um Vergebung gebeten hast.
00:11:54: Hast du jemanden so richtig getroffen und du weißt ganz genau, dass tut weh.
00:11:57: Aber du hast nie den Mut gehabt da um Vergebung zu bitten oder dann irgendwelche Lügen die man mal irgendwann erfunden hat und man hat sie nie wirklich korrigiert.
00:12:08: All solche Sachen stecken in diesem Eimer drin und du wolltest ihn eigentlich schon längst vor dem Kreuz Jesu auskippen.
00:12:19: aber jetzt stellt euch mal vor, wir würden das tatsächlich machen.
00:12:22: Da würde ja alles bei Jesus zutage treten was wir bisher schön in diesem Eimer versteckt haben.
00:12:28: Das wäre doch peinlich!
00:12:31: Das wären wir uns möglicherweise peinlig vor uns selbst weil dann deutlich werden würde was für schlimme Menschen wir tatsächlich sind.
00:12:42: An dem Eimer mit der Sünde zerbricht dieses strahlende Bild den anderen von uns zeigen.
00:12:51: Auch dieses strahlende Frommebild.
00:12:56: Jesus sagt, wenn du betest dann geh in deine Abstellkammer und schließe die Tür zu Und dein Vater der ihn das Verborgene hineinsieht wird dich belohnen.
00:13:08: Das heißt Gott belohnt dich ist die Frage was ist denn eine Belohnung?
00:13:11: In diesem Falle Wir haben ja diese Geschichte dass jemand der eine Straßennäcke in den Sonnensynagogen steht und laut betet und ne Fromme schon macht.
00:13:19: er hat seine Belohnungen schon gehabt.
00:13:21: So, der hat schon seine Anerkennung bekommen.
00:13:25: Fertig!
00:13:25: Jetzt sagt Jesus aber Gott wird dich und mich belohnen wenn wir in dieser stillen Kammer sind, wo keiner hinein sieht.
00:13:37: Gott belohnt uns indem er bei uns das Nutzlose und das Gefährliche und das Böse rausnimmt aus unserer Seele, das rausholt Gutes und Brauchbares und Heiliges dahinein stellt.
00:13:57: Nach und nach wird dann unsere Seele zu einer Schatzkammer voller gute Eigenschaften, wo man denkt, oh die sind von Jesus!
00:14:06: Paulus hat an die Galatta geschrieben, Kapitel fünf zweiundzwanzig kennt ihr die Früchte des Geistes?
00:14:14: Du wirst Liebe lernen du wirst Freude haben, du werst Frieden geben, duwirst geduldig und freundlich und gütig sein.
00:14:23: Du wirst Treue gegenüber Gott und den Menschen üben, du wirst sanftmütig sein und anderen helfen ihre Lebenslasten zu tragen so im Übersetzten.
00:14:34: Das sind die Früchte des Geistes, die Gott bei uns in die Abstellkammer stellen will wenn er das Alte das was nicht gut ist rausnimmt.
00:14:45: Das heißt es geht im Gebet jetzt erstmal nicht darum so in dieser Abstellkammer Gott unseren Wunschzettel vorzulegen und ihn zu beauftragen, das zu tun was wir nicht machen können.
00:14:57: Weltfrieden zum Beispiel ist ja immer ein Thema kann man sicherlich darum bitten aber darum geht es in dem Moment erstmal nicht im stillen Kämmerlein oder in der Abstellkammer, in der Einsamkeit vor Gott.
00:15:12: Es geht darum dass du Gott an dir handeln lässt Und wenn du dich dann darauf einlässt Dann wirst Du bald Gottes Nähe spüren.
00:15:23: Ich fand das gerade so schön, wie hier die Kinder raus liefen und ein paar Kinder mussten hinterher getragen werden.
00:15:28: Und dann spürst du, wie du bei Gott auf dem Arm bist und seine Nähe spürts und seine Wärme spürt und spürsst es ist alles okay bei ihm.
00:15:38: ich kann hier sein auch mit dem was bei mir nicht ok ist und was sich eigentlich gerne versteckt hätte.
00:15:44: Wenn wir da in den Armen des Vaters sind Und ihn kennenlernen und das spüren, dann ist auch unsere Liste mit unseren ganzen Wünschen dran.
00:15:53: Die so ganz tief in uns drinsteckt diese Liste.
00:15:57: Manchmal ist es nur ein Gestammel aber der heilige Geist ist ja glücklicherweise auch da und übersetzt das.
00:16:04: Ist jetzt nur die Frage welches Bild von Gott haben wir eigentlich im Kopf?
00:16:08: Wir haben ja ein Bild vom Gott im Kopf nicht wahr!
00:16:12: Ist Gott aber wirklich so wie wir denken dass er sein müsste?
00:16:17: Jesus sagt, wir sollen Gott Papi nennen.
00:16:20: Das erwähnt Paulus dann auch nochmal – er betont das richtig!
00:16:24: Nun ist aber Papi für jeden von uns was völlig anderes je nachdem was wir selber für einen Vater gehabt haben.
00:16:33: Das heißt wenn man das einfach so dabei belassen hat jeder von uns ein eigenes Bild von Gott im Kopf und dann beten wir dieses Bild an.
00:16:43: Aber Gott hat doch gesagt in den Zehen geboten, wir sollen uns kein Bild von ihm machen und das anbieten.
00:16:48: Da ist er sehr empfindlich!
00:16:50: Taucht im Allentestament ständig auf und bei dem Propheten so von wegen Anbetung von irgendwelchen Bildern, da Gott es sehr, sehr empfindlich.
00:16:59: So was machen wir denn jetzt?
00:17:00: Also ganz einfach – Wir Machen Uns Kein Bild Von Gott.
00:17:05: Macht euch bitte keinen Bild von einem blauen Auto.
00:17:09: Ich habe gesagt, du sollst dir kein Bild von einem blauen Auto machen und was machst Du?
00:17:14: Siehst du.
00:17:15: Es geht nicht!
00:17:16: Wir haben immer Bilder im Kopf.
00:17:18: so lange Worte auftauchen bei uns sind auch Bilder bei uns im Kopf und genauso ist das auch mit Gott.
00:17:24: Das heißt es ist unbedingt nötig dass wir, du und ich Mit unserem ganzen Leben in die Abstellkammer gehen wo sonst niemand ist sondern nur wir und den Cross, den wir so alles im Kopf und im Herzen haben.
00:17:40: Und an diesem Ort sagt Jesus, kommt Gott zu uns in dieses Verborgene?
00:17:47: Da kommt Gott Zu uns!
00:17:48: Und da stellt er sich uns persönlich vor und geht mit uns um und guckt was in unserer Abstellkammer ist.
00:17:56: Wir können mit ihm darüber sprechen und hören, was er uns dazu zu sagen hat.
00:18:01: Wenn wir ihn auf diese Weise kennengelernt haben Dann haben wir eine Vorstellung von ihm.
00:18:07: Da hat er sich selber vorgestellt und dieses Bild, das wäre dann durchaus auch wenn wir ihn anbeten, dieses Bild wäre was wo man sagen kann ja genau weil Gott sich selbst vorgestellt hat da reden wir tatsächlich mit ihm und nicht von nicht mit irgendeiner Vorstellung vom blauen Autos oder Papis.
00:18:29: Wenn wir also Gott kennengelernt haben ist das klasse.
00:18:34: dafür ändert sich etwas Da wird etwas von Gott den uns in Bewegung gesetzt.
00:18:40: Und dann können wir eben auch unsere Gebetsliste ausbreiten und wir werden dann vermutlich, ich gehe davon aus nichts anderes von Gott erbitten wollen als das was Gott sowieso will weil wir dann sozusagen auf Augenhöhe und im Gleichklang sind.
00:19:00: Die zwölf Jünger haben Jesus ja auch gebeten.
00:19:02: Das war gerade der Text den wir gelesen haben.
00:19:04: die jünger batten Jesus leere uns beten.
00:19:07: Also bringen wir uns mal bei, wie das richtig geht.
00:19:10: Und dann schickt er sie ja erst in die Abstellkammer.
00:19:13: Das ist die erste Übung beim Gebet!
00:19:15: Das ist der erste Übung, den Jesus uns beim Beten lernen aufgibt.
00:19:20: Die zweite Übung ist es... ...Jesus verbietet den Jüngern und damit uns viel zu reden.
00:19:28: Halt mal erstmal die Klappe!
00:19:30: Erstmal zuhören, erstmal hören.
00:19:32: Dann ist diese Begegnung mit Gott in der Abstellkammer da.
00:19:36: Und dann kommt die dritte Übung, wir beten miteinander.
00:19:42: Wir kommen zusammen!
00:19:43: Als die aus der Abstärkkammer bei Gott kommen, kommen wir zusammen und beten dann miteinander.
00:19:48: Dann ist natürlich die Frage was beten wir denn miteinander?
00:19:51: Dann kommt Jesus mit dem Vater unser um die Ecke.
00:19:53: Was steht da als allererstes das der Wille Gottes geschehen soll?
00:19:58: Das ist mal das was oben drüber steht.
00:20:01: Und da machen wir nichts falsch, weil dann können wir von ausgehen.
00:20:04: Gott will das sowieso also können wir das gerne beten.
00:20:07: Seine Herrschaft soll in aller Welt anwesend sein.
00:20:11: Das bedeutet aber auch dass seine Herrschaft bei uns Anwesends sein soll.
00:20:16: An uns und in uns soll etwas sein was Gottes Herrschaft irgendwie zum Ausdruck bringt genauso wie an uns Etwas von Jesus zu sehen sein soll.
00:20:26: und an zweiter stelle erst Kommt dann die bitte um das was wir brauchen, die Bitte um das tägliche Brot.
00:20:34: Unser tägliches Brot gibt uns heute.
00:20:37: Ich weiß nicht wie es euch geht aber mir geht's manchmal so dass ich so angesichts unseres gut gefüllten Kühlschranks lieber beten würde.
00:20:45: unser heutiges Brot gib uns täglich.
00:20:49: Jeden Tag so voll super!
00:20:51: Das ist in Wirklichkeit die bitte erhalte mir meinen Wohlstand.
00:20:55: Es ist gerade so gemütlich hier.
00:20:57: Darum geht es aber nicht.
00:20:59: Gott will, dass wir jeden Tag genau das bekommen was wir an diesem Tag brauchen.
00:21:08: Das ist wichtig zu wissen und wichtig zu verstehen.
00:21:11: Es kann ja jeden Tag unterschiedlich sein, was wir brauchen.
00:21:14: Und Gott sagt Jesus gibt uns im Grunde im Vater unser Aufbetet so, dass ihr für jeden Tag einzeln betet.
00:21:21: Er sagt An anderer Stelle in der Berg predigt er auch macht euch keine Sorgen um den kommenden Tag Der wird schon für sich selber sorgen.
00:21:29: Es reicht, dass jeder Tag seine eigenen Probleme hat und dann kann man beim nächsten Tag wieder um das tägliche Brot bieten und dann bekommt man das was man für den nächsten Tag braucht weil jeder Tag hat seine eigenen Problemen.
00:21:45: Du hast Probleme?
00:21:47: Herzlichen Glückwunsch!
00:21:49: Du lebst!
00:21:51: Ist halt so.
00:21:53: So ist das Leben wenn wir uns entwickeln.
00:21:54: Wenn überhaupt irgendwas lebendig isst Dann entwickelt sich das Und dann wird etwas anders, es verändert sich was?
00:22:02: Stellt euch vor irgendwo ein Baum der würde sich nicht verändern.
00:22:06: Dann würde er ja nicht wachsen.
00:22:08: Leben bedeutet permanente Veränderung und das ist für einen Menschen dann noch mal wesentlich komplexer.
00:22:15: Wir erwachsen ja nicht nur körperlich wie ein Baum sondern auch psychisch seelisch und so.
00:22:19: und da gibt es ständig Veränderungen und dass tut auch manchmal richtig weh weil man alte Dinge loslassen muss und neue lernen muss.
00:22:26: und so ihr wisst ist für uns ja nichts Neues.
00:22:29: Und Veränderungen, kann man sagen, bringen halt Probleme!
00:22:34: Habe ich neulich gelesen.
00:22:35: interessant Menschen die Veränderung vermeiden wollen das also abklehnen und sich den Veränderungs nicht stellen Die werden irgendwann von den veränderungen überrollt weil sie kommen ja sowieso.
00:22:53: so ist es eben in unserer Welt.
00:22:56: Warum verändert sich?
00:22:57: Erlebt, also verändert er sich und das ist eben in unserer Welt wenn wir leben auch so die Veränderung kommt.
00:23:04: Wir müssen damit umgehen!
00:23:05: Wir müssen jeden Tag täglich ein kleines Problem eine kleine Aufgabe erledigen Und beim nächsten tag dann wieder dasselbe wie wir fangen wieder an darum zu bitten was Gott uns an diesen tag geben kann und wir gehen dann an Das problem das dieser tag bringt tag für tag.
00:23:24: So kann man das lernen jeden Tag einen Schritt weiter, so entwickeln wir uns weiter.
00:23:29: Also ein guter Psychologe der Jesus ist erlaubt er uns eben nur um das tägliche Brot zu bitten und nicht um den vollen Kühlschrank noch bis nächstes Jahr.
00:23:41: unsere wichtigsten Bitten die sind quasi die Krönung des Vaterunters als natürlich auch noch diese Anbetungen denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit armen aber so die Krönung des Gebetes Wo es um uns geht, die wichtigsten bitten.
00:23:58: Das ist die Vergebung um unsere Schuld.
00:24:00: Die Vergebungen, dass wir vergeben bekommen von Gott.
00:24:05: und interessant das Versprechen, dass auch wir denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind.
00:24:13: Man könnte euch vorstellen, das ist ein dickes Ding und ein hartes Thema.
00:24:18: Je nachdem was mir, was dir passiert ist, ist das mit dem Vergeben schwer!
00:24:26: Und da muss man vielleicht tatsächlich erst mal noch wieder in die stille Kammer zu Gott und genau von Gott gezeigt bekommen, was da alles zu tun ist.
00:24:34: Manchmal funktioniert das mit dem Vergeben gar nicht, Leben lang nicht, weil die Verletzungen so hart waren.
00:24:39: Braucht man nicht drüber reden!
00:24:41: Aber prinzipiell gilt hier Bitten um Vergebung.
00:24:44: uns sind auch bereit anderen zu vergeben.
00:24:46: Möge Gott uns dabei helfen?
00:24:49: Dafür müssen wir wieder Die absolute Gründung am Ende, dass wir in Gott bitten unseren Papi das er uns davor bewahrt.
00:25:00: In die Versuchungen zu kommen selber was Böses zu tun.
00:25:04: Ui!
00:25:05: Jeden Tag haben wir irgendwelche Probleme zu bewältigen und da kann man auch schon mal Fehler machen.
00:25:10: Und Gott möge uns dvorbewahren, dass das böse wird, was wir da zu produzieren haben.
00:25:15: Das heißt, die Bestimmung von uns Christen ist es mit Gott in Verbindung zu leben den ganzen Tag erst im Verborgenen, aber dann auch mit anderen Menschen zusammen in der Öffentlichkeit.
00:25:31: Die Bestimmung ist es Gott zu begegnen und bei Gott zu bleiben – mit Gott im Alltag und überhaupt unterwegs zu sein!
00:25:39: Und wir sollen die Liebe Jesu in die Welt tragen.
00:25:42: Deswegen muss Gott bei uns manches rausnehmen und anderes
00:25:45: reinstellen.".
00:25:47: Das heißt, Gebet ist eine schöne Tradition aber nicht nur.
00:25:50: Eine Gebete ist keine Tradition die wir einfach nur brav abarbeiten sondern gebet ist das Leben in der Gegenwart Gottes im stillen Kämmerlein und in der Öffentlichkeit.
00:26:04: Leben in den Gegenwart Gottes – das ist Gebet.
00:26:07: Probier das mal aus!
00:26:09: Aber Vorsicht es gibt Veränderungen.
00:26:15: Aber Gott ist dabei.
00:26:16: Amen.
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